a

Dienstag, 13. Februar 2018

Was ist neu?

Huhu, es gibt Neuzugänge! Und fertig gelesene Bücher. Ich bringe euch mal kurz noch auf den neusten Stand ;).

Neuzugänge:
  • Die Therapie - Sebastian Fitzek (eBook)
  • Paper Princess - Erin Watt (eBook)
  • Seven Deadly Sins Band 16 und 17 - Nakaba Suzuki (Manga)

Die eBook Deals haben mich mal wieder überrumpelt und mein Manga Regal... kein Kommentar! Aber ich freue mich sehr, diese Schätze nun auf meinem SuB begrüßen zu dürfen :D.

Zu den folgenden Büchern kommen nun bald Rezensionen. Ich habe auch endlich wieder etwas fertig gelesen! Dabei auch die zwei Mangas, die schon eine Weile in meinem Regal schmoren.


Dienstag, 6. Februar 2018

Das Raunen der Flammen - Helena Gäßler

Zoraya ist eine Auserwählte, eine Heldin, die gemäß einer Prophezeiung das Land vor schrecklichen Monstern retten soll. Doch von dieser Prophezeiung hält Zoraya herzlich wenig, da sie doch lediglich ein Mädchen aus den Bergen ist, die mehr durch ihre feuerroten Haare als ihre Heldentaten auffällt. Und nur, weil sie einmal aus den Fängen gemeingefährlicher Räuber fliehen konnte, soll sie gleich auf die Beschreibung der gesuchten Heldin passen? Ein Abenteuer, das sie nie erleben wollte, steht ihr bevor. Kann sie in diesem bestehen, obwohl sie eigentlich nicht einmal Teil davon sein will?

Ich war sofort von der Beschreibung des Buches fasziniert. Eine unfreiwillige Heldin in Kombination mit einer dubiosen Prophezeiung, Monster, ein Königreich in Not. Ich lese eigentlich nur selten High Fantasy, doch "Das Raunen der Flammen" weckte meine Neugierde. Letztlich sind doch gerade die Heldinnen besonders, die keine sein wollen. Außerdem schreibe ich selbst gerade an einer Geschichte mit einer unfreiwilligen Heldin und habe vorher auch - wie mir erst später aufgefallen ist - schon laufend solche Romane gelesen. Das Muster hat sich also irgendwie durchgesetzt, aber ich will nicht länger um den heißen Brei reden. Auf geht's zum Punkt:

Mittwoch, 31. Januar 2018

Warum ich mich schuldig fühle

Ich fühle mich schuldig, zu sein und nicht zu sein. Nicht genug zu sein, wobei mir die Definition von „genug“ nicht ganz klar ist. Aber wahrscheinlich gibt es auch gar keine, wenn einfach nichts genug ist. Die höchste Messlatte, die man sich aufhängen kann, ist keine Messlatte.

Ich fühle mich schuldig, krank zu sein, denn man brachte mir bei, dass nur die Leistung zählt. Ohne Leistung, kein Wert. Ohne Wert, keine Anerkennung. Krank sein ist Abwesenheit vom Alltag, von dort, wo man sein sollte. Ich fühle mich schuldig, nicht dort zu sein, nicht zu arbeiten, zuhause zu sein. Ich fühle mich nie krank genug, um mich nicht schuldig zu fühlen. Und wie ein Teufelskreis macht die Schuld mich aufs Neue kränker.

Ich fühle mich schuldig, zu genießen. Zu tun, was ich will, ohne Rücksicht auf Verluste. Faul sein, sich gehen lassen, das Leben atmen. Aber von nichts tun kommt nichts und das wird mir jeden Tag schmerzlich bewusst, den ich damit vergeude.

Ich fühle mich schuldig, nicht im Strom zu sein. Im Strom der Gesellschaft, die mich all die Schuld lehrte. Ich breche die Regeln, die richtig sind. Aber wer definiert richtig, wenn nichts richtig ist? Es ist wie das „genug“ dieser Welt, nichts ist „richtig“ oder „genug“. Und bist du nicht richtig, bist du nicht gut.

Ich fühle mich schuldig, für was ich nicht tue. So viele Möglichkeiten an der Weggabelung der Entscheidung. Tausend Konsequenzen in meinem Kopf, die nie geboren werden. Ich träume sie täglich und keine wird wahr. Für jede fühle ich Schuld, obwohl keine je lebt. Und am Ende jeder Gabelung wartet nur ein neuer Weg, der neue Konsequenzen birgt, die nicht sind.

Ich fühle mich schuldig, zu vergessen. Ich vergesse zu viel und denke nicht nach und ich sehe so viele Konsequenzen, dass ich gar nicht alle sehen kann. Und die ich sehen soll, begegnen mir im Traum nie. Dabei strahlen sie am hellsten in einer Welt von Offensichtlichkeiten.

Ich fühle mich schuldig, nicht weiterzudenken. Nicht zu erschließen, was ich wissen sollte. Selbst wenn ich es nie lernte, es folgt doch einer Logik. Einer vorgegebenen Handlung, einem Verhalten, einer Denkweise, die sich aus der Situation selbst ergeben sollte und es dann nicht tut. Und so dreht sich im Nachhinein nur die altbekannte Fahrradkette wie die Zahnräder in meinem Kopf, schlägt ab und an die Schädeldecke und mahnt mich, in Zukunft aufmerksam zu sein. Ich höre hin. Ich verspreche. Ich breche.

Ich fühle mich schuldig, zu sein, denn mein Sein ist unvollständig. Ich bin eine Irrationalität, die keine Liebe erwartet, und dennoch mit ihr überschwemmt wird. Vielleicht kann ich all das gar nicht fassen, die Zuneigung der Menschen und mein eigenes Missverstehen. Der Gedanke, dass die Illusion ohnehin platzen wird wie ein Ballon. Und in der Luft haucht der Knall die Niederlage in mein Gesicht. Vielleicht bin ich so zerrissen wie die Haut des Ballons.

STOPP

Ich fühle mich schuldig, jeden Tag, jede Nacht. Ich träume von Furcht und Verlust. Ich spreche nicht mit Menschen, denn sie hören nicht gerne zu. Sie hören nicht gerne, dass ich schwach bin. Dass ich aus den kleinen Dingen große Katastrophen mache. Vielleicht, weil sie selbst es nicht kennen. Weil sie es nie gesehen haben, das innere eines chaotischen Kopfes, der nicht fähig ist, einfach zu denken. Was mir bleibt ist das Wort und ein leeres Blatt Papier. Und die Gewissheit, dass ich niemals allein sein werde mit all dieser Schuld, die keine ist. Dass sie zuhören, die Leidenden, die auf den Klang des Miteinanders lauschen. Die, die ebenfalls nur wissen wollen, dass sie nicht alleine sind und es nie sein werden. Letztlich soll das, was uns spaltet, uns wieder vereinen. Also schreit es hinaus, auf dass wir alle davon zehren! Ich danke euch, dass ihr zuhört, und leihe auch gerne mein Ohr.

RESUME

Ich fühle keine Schuld und bin nicht allein. Alles, was ich schulde, ist, mir treu zu sein.

Dienstag, 16. Januar 2018

Die Götter von Asgard - Liza Grimm

Ray ist eine normale, junge Frau auf der Suche nach ihrer Bestimmung. Aber in dieser Suche war nicht inbegriffen, dass es plötzlich die gesamte Götterwelt Asgards auf sie abgesehen hat. Als die mysteriöse Kara ihr von einer Prophezeiung und dem möglichen Ende Asgards erzählt, ergreift Ray die Flucht. Warum sollte sie ihr auch glauben? Als dann auch noch Loki auftaucht, muss Ray sich ihrem Schicksal stellen und auf einer Reise durch das Land der Götter und Riesen herausfinden, ob sie wirklich die Heldin aus der Prophezeiung sein kann.

Der erste Satz fällt mir hier irgendwie schwer. Den roten, oder vielmehr goldenen, Faden zu finden, mit dem ich die Rezension beginnen soll. Ich habe schon die ersten Bücher von Jennifer Jäger alias Liza Grimm gelesen, angefangen bei Melodie der Finsternis, Saphirtränen und Traumlos liegt noch auf meinem SuB. Ich sehe gern die Entwicklung in ihrem Schreibstil und wie er über die Jahre gereift ist. In diese Geschichte hat sie sehr viel Arbeit gesteckt, viel recherchiert und sogar einen Kurs Altisländisch belegt. Ich finde, dass man dieses Herzblut zwischen jeder Zeile erkennt und deshalb machte es mir mit diesem wenigen Hintergrundwissen um die Entstehung von "Die Götter von Asgard" noch mehr Spaß, es zu lesen.

Montag, 15. Januar 2018

Madness: Das Land der tickenden Herzen - Maja Köllinger

Wer kennt nicht die Geschichte von Alice im Wunderland? Viele Versionen gibt es schon von diesem Märchen und in Madness findet sich eine recht eigenwillige. Ein Land voller Wunder, das ist es tatsächlich, aber wer hätte je daran gedacht, diese Wunder in Metall zu gießen?

Alice ist eine kleine Rebellin, sie kleidet sich auffällig, heiß und auch die lila Haarsträhne im lockigen Blond darf nicht fehlen. Doch während einer Party erregt ein Kaninchen ihre Aufmerksamkeit. Ein Tier, das nicht aus ihrer Welt zu stammen scheint. Neugierig folgt Alice dem seltsamen Wesen, dessen untere Körperhälfte einer Maschine gleicht. Das Kaninchen verschwindet in einem Loch. Als Alice ihm hinein folgt, beginnt das Abenteuer ihres Lebens in einem Land, das es so kein zweites Mal gibt.

Sonntag, 14. Januar 2018

How To Stop Time - Matt Haig

Ich bin ein riesiges Matt Haig Fangirl. Sein Buch "Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben", hat mich so tief berührt, wie ich es nie für möglich gehalten hätte. Es ist kein Talent, er hat es sich hart erarbeitet, die Welt so zu sehen, wie er es tut. Und das spürt man in jeder Zeile, so auch bei dieser Geschichte um den Geschichtslehrer Tom Hazard, der seinen Unterricht aus gutem Grund sehr lebendig gestaltet.


Tom Hazard ist alt. Sehr alt. Viele Jahrhunderte hat er durchlebt, hat für Shakespeare auf der Bühne gestanden und Hexenprozesse erlebt. Hat die goldenen Zwanziger, die rebellischen Achtziger und all die Jahre dazwischen erfahren. Die Zeit hat ihre Spuren an ihm gelassen, Tom ist müde von dem langen Leben und nach etlichen Identitäten auf der Suche nach Ruhe. Denn die Angst, dass jemand von seinem langsamen Alterungsprozess erfährt, ist übermächtig. Und ebenso groß ist somit auch die Angst, noch einmal die große Liebe zu verlieren, weil sie so schnell altert und er nicht.


Eine herzzerreißende Geschichte über die Suche nach dem Sinn des Lebens, die nicht nur einen Menschen bedrückt, der so langsam altert wie Tom Hazard.

Montag, 1. Januar 2018

Winter in Briar Creek - Olivia Miles

Grace kehrt nach fünf Jahren zurück in ihre alte Heimat, Briar Creek. Die Heimat, aus der sie auszog, um ihren Traum als aufstrebende Autorin zu verwirklichen. Der Traum erfüllte sich, doch mit der Zeit taten sich in ihrem neuen Leben in New York Abgründe auf, die sie nicht erwartet hatte. Nach der Trennung von ihrem Verlobten Derek und dem Flop ihres letzten Buches flieht Grace über Weihnachten nach Briar Creek. Eigentlich der letzte Ort, an dem sie sein will. Denn ihr Exfreund Luke lebt in dem kleinen Städtchen, in dem es unmöglich ist, sich nicht über die Füße zu laufen. Und dann erfährt Grace auch noch, dass der geliebte Buchladen ihres Vaters nach dessen Tod geschlossen werden soll. Wie soll über all diese Krisen das Weihnachtsfest noch gelingen, wo Grace doch auf genau diese stimmungsvolle Ablenkung durch ihre Familie gehofft hat?

Mittwoch, 27. Dezember 2017

Royal Me: The Masquerade - Tina Köpke


Diese Rezension schleife ich schon Wochen mit mir herum und habe sie immer noch nicht geschrieben! Jetzt wird es aber mal Zeit, ehe die Erinnerung verblasst - was bei mir leider schneller passiert, als mir lieb ist.


Eine Terror-Gruppierung macht Jagd auf die Erben der Königshäuser, um die Monarchie zu stürzen. Eine erste Tote, die russische Thronfolgerin, gab es bereits. Um die Kinder zu schützen, werden sie alle gemeinsam in ein Schloss auf der schottischen Isle of Mull geschickt. Aber ist diese Abgeschiedenheit wirklich so sicher, wie alle glauben? Gefangen hinter dicken Mauern, zusammen mit anderen jugendlichen Königskindern, zwischen Hochgefühl und Herzschmerz, lauert doch so manch andere Gefahr.

Dienstag, 26. Dezember 2017

Verliebt und zugeschneit - Ellen McCoy

Ich nenne es den SuB-Rundumschlag. Was im Klartext bedeutet: Ohne Sinn und Verstand einen Haufen Bücher kaufen, weil die richtige Saison dafür da ist! In diesem Fall weihnachtet es und ich bin absolut nicht in Weihnachtsstimmung. Ich fühle mich wie an jedem Wochenende mit zwei Tagen Urlaub hinten dran. Nur, dass keine Geschäfte geöffnet haben. Was tun? Ich habe Medimops' Weihnachtsangebot geplündert und mir ein paar Romane mit Winter-Weihnachts-Stimmung bestellt. Und noch ein paar eBooks, weil die Bestellung erst am 27.12.17 ankommt. Und das erste eBook, das ich gelesen habe, ist das Folgende:


Sarah muss weg, weit weg. In ihrer warmen Heimat in Kalifornien hält sie nach der Trennung von ihrem Verlobten nichts mehr. Auch auf die Familie, der das Ansehen wichtiger ist als die Gefühlswelt der Tochter, kann Sarah gut und gerne verzichten. Was bietet sich also gerade zur Weihnachtszeit mehr an, als dieses Desaster? Ein Winterwunderland im verschneiten Alaska, in einem kleinen, abgeschiedenen Örtchen namens North Pole. Sarah mietet kurzerhand ein Haus und fliegt alleine in den Norden. Aber mit dem, was sie dort erwartet, hätte sie absolut nicht gerechnet. Neben der Überforderung, den Kamin in Betrieb zu nehmen, steht der unverschämt attraktive Nachbar Tom plötzlich auf der Matte. Und er ist ebenso überrascht wie Sarah über die unerwartete, neue Nachbarschaft.



Montag, 25. Dezember 2017

Royal Passion von Geneva Lee

Fifty Shades of Grey trifft auf Royals. Im Blitzlichgewitter steht der Mann im Zentrum der Aufmerksamkeit der gesamten Welt: Alle Blicke sind auf Prinz Alexander gerichtet, der seinem Vater auf den Thron von Großbritannien folgen wird. Doch sein Blick richtet sich auf jemand anderen: Clara Bishop. Nachdem er sie auf einer Party überraschend küsst und dann verschwindet, beginnt eine ziemlich heiße Geschichte um das Pärchen, das die Menschen in Atem hält. Clara Bishop weiß nicht, wer sie so traumhaft geküsst hat, bis sie das Bild mit ihm auf der Party auf dem Titelblatt aller Zeitungen erblickt. Die Presse jagt eine Sensation und Alexander jagt Clara. Und er wird nicht aufhören, bis er sie endlich besitzt.