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Dienstag, 16. Januar 2018

Die Götter von Asgard - Liza Grimm

Ray ist eine normale, junge Frau auf der Suche nach ihrer Bestimmung. Aber in dieser Suche war nicht inbegriffen, dass es plötzlich die gesamte Götterwelt Asgards auf sie abgesehen hat. Als die mysteriöse Kara ihr von einer Prophezeiung und dem möglichen Ende Asgards erzählt, ergreift Ray die Flucht. Warum sollte sie ihr auch glauben? Als dann auch noch Loki auftaucht, muss Ray sich ihrem Schicksal stellen und auf einer Reise durch das Land der Götter und Riesen herausfinden, ob sie wirklich die Heldin aus der Prophezeiung sein kann.

Der erste Satz fällt mir hier irgendwie schwer. Den roten, oder vielmehr goldenen, Faden zu finden, mit dem ich die Rezension beginnen soll. Ich habe schon die ersten Bücher von Jennifer Jäger alias Liza Grimm gelesen, angefangen bei Melodie der Finsternis, Saphirtränen und Traumlos liegt noch auf meinem SuB. Ich sehe gern die Entwicklung in ihrem Schreibstil und wie er über die Jahre gereift ist. In diese Geschichte hat sie sehr viel Arbeit gesteckt, viel recherchiert und sogar einen Kurs Altisländisch belegt. Ich finde, dass man dieses Herzblut zwischen jeder Zeile erkennt und deshalb machte es mir mit diesem wenigen Hintergrundwissen um die Entstehung von "Die Götter von Asgard" noch mehr Spaß, es zu lesen.

Montag, 15. Januar 2018

Madness: Das Land der tickenden Herzen - Maja Köllinger

Wer kennt nicht die Geschichte von Alice im Wunderland? Viele Versionen gibt es schon von diesem Märchen und in Madness findet sich eine recht eigenwillige. Ein Land voller Wunder, das ist es tatsächlich, aber wer hätte je daran gedacht, diese Wunder in Metall zu gießen?

Alice ist eine kleine Rebellin, sie kleidet sich auffällig, heiß und auch die lila Haarsträhne im lockigen Blond darf nicht fehlen. Doch während einer Party erregt ein Kaninchen ihre Aufmerksamkeit. Ein Tier, das nicht aus ihrer Welt zu stammen scheint. Neugierig folgt Alice dem seltsamen Wesen, dessen untere Körperhälfte einer Maschine gleicht. Das Kaninchen verschwindet in einem Loch. Als Alice ihm hinein folgt, beginnt das Abenteuer ihres Lebens in einem Land, das es so kein zweites Mal gibt.

Sonntag, 14. Januar 2018

How To Stop Time - Matt Haig

Ich bin ein riesiges Matt Haig Fangirl. Sein Buch "Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben", hat mich so tief berührt, wie ich es nie für möglich gehalten hätte. Es ist kein Talent, er hat es sich hart erarbeitet, die Welt so zu sehen, wie er es tut. Und das spürt man in jeder Zeile, so auch bei dieser Geschichte um den Geschichtslehrer Tom Hazard, der seinen Unterricht aus gutem Grund sehr lebendig gestaltet.


Tom Hazard ist alt. Sehr alt. Viele Jahrhunderte hat er durchlebt, hat für Shakespeare auf der Bühne gestanden und Hexenprozesse erlebt. Hat die goldenen Zwanziger, die rebellischen Achtziger und all die Jahre dazwischen erfahren. Die Zeit hat ihre Spuren an ihm gelassen, Tom ist müde von dem langen Leben und nach etlichen Identitäten auf der Suche nach Ruhe. Denn die Angst, dass jemand von seinem langsamen Alterungsprozess erfährt, ist übermächtig. Und ebenso groß ist somit auch die Angst, noch einmal die große Liebe zu verlieren, weil sie so schnell altert und er nicht.


Eine herzzerreißende Geschichte über die Suche nach dem Sinn des Lebens, die nicht nur einen Menschen bedrückt, der so langsam altert wie Tom Hazard.

Montag, 1. Januar 2018

Winter in Briar Creek - Olivia Miles

Grace kehrt nach fünf Jahren zurück in ihre alte Heimat, Briar Creek. Die Heimat, aus der sie auszog, um ihren Traum als aufstrebende Autorin zu verwirklichen. Der Traum erfüllte sich, doch mit der Zeit taten sich in ihrem neuen Leben in New York Abgründe auf, die sie nicht erwartet hatte. Nach der Trennung von ihrem Verlobten Derek und dem Flop ihres letzten Buches flieht Grace über Weihnachten nach Briar Creek. Eigentlich der letzte Ort, an dem sie sein will. Denn ihr Exfreund Luke lebt in dem kleinen Städtchen, in dem es unmöglich ist, sich nicht über die Füße zu laufen. Und dann erfährt Grace auch noch, dass der geliebte Buchladen ihres Vaters nach dessen Tod geschlossen werden soll. Wie soll über all diese Krisen das Weihnachtsfest noch gelingen, wo Grace doch auf genau diese stimmungsvolle Ablenkung durch ihre Familie gehofft hat?

Mittwoch, 27. Dezember 2017

Royal Me: The Masquerade - Tina Köpke


Diese Rezension schleife ich schon Wochen mit mir herum und habe sie immer noch nicht geschrieben! Jetzt wird es aber mal Zeit, ehe die Erinnerung verblasst - was bei mir leider schneller passiert, als mir lieb ist.


Eine Terror-Gruppierung macht Jagd auf die Erben der Königshäuser, um die Monarchie zu stürzen. Eine erste Tote, die russische Thronfolgerin, gab es bereits. Um die Kinder zu schützen, werden sie alle gemeinsam in ein Schloss auf der schottischen Isle of Mull geschickt. Aber ist diese Abgeschiedenheit wirklich so sicher, wie alle glauben? Gefangen hinter dicken Mauern, zusammen mit anderen jugendlichen Königskindern, zwischen Hochgefühl und Herzschmerz, lauert doch so manch andere Gefahr.

Dienstag, 26. Dezember 2017

Verliebt und zugeschneit - Ellen McCoy

Ich nenne es den SuB-Rundumschlag. Was im Klartext bedeutet: Ohne Sinn und Verstand einen Haufen Bücher kaufen, weil die richtige Saison dafür da ist! In diesem Fall weihnachtet es und ich bin absolut nicht in Weihnachtsstimmung. Ich fühle mich wie an jedem Wochenende mit zwei Tagen Urlaub hinten dran. Nur, dass keine Geschäfte geöffnet haben. Was tun? Ich habe Medimops' Weihnachtsangebot geplündert und mir ein paar Romane mit Winter-Weihnachts-Stimmung bestellt. Und noch ein paar eBooks, weil die Bestellung erst am 27.12.17 ankommt. Und das erste eBook, das ich gelesen habe, ist das Folgende:


Sarah muss weg, weit weg. In ihrer warmen Heimat in Kalifornien hält sie nach der Trennung von ihrem Verlobten nichts mehr. Auch auf die Familie, der das Ansehen wichtiger ist als die Gefühlswelt der Tochter, kann Sarah gut und gerne verzichten. Was bietet sich also gerade zur Weihnachtszeit mehr an, als dieses Desaster? Ein Winterwunderland im verschneiten Alaska, in einem kleinen, abgeschiedenen Örtchen namens North Pole. Sarah mietet kurzerhand ein Haus und fliegt alleine in den Norden. Aber mit dem, was sie dort erwartet, hätte sie absolut nicht gerechnet. Neben der Überforderung, den Kamin in Betrieb zu nehmen, steht der unverschämt attraktive Nachbar Tom plötzlich auf der Matte. Und er ist ebenso überrascht wie Sarah über die unerwartete, neue Nachbarschaft.



Montag, 25. Dezember 2017

Royal Passion von Geneva Lee

Fifty Shades of Grey trifft auf Royals. Im Blitzlichgewitter steht der Mann im Zentrum der Aufmerksamkeit der gesamten Welt: Alle Blicke sind auf Prinz Alexander gerichtet, der seinem Vater auf den Thron von Großbritannien folgen wird. Doch sein Blick richtet sich auf jemand anderen: Clara Bishop. Nachdem er sie auf einer Party überraschend küsst und dann verschwindet, beginnt eine ziemlich heiße Geschichte um das Pärchen, das die Menschen in Atem hält. Clara Bishop weiß nicht, wer sie so traumhaft geküsst hat, bis sie das Bild mit ihm auf der Party auf dem Titelblatt aller Zeitungen erblickt. Die Presse jagt eine Sensation und Alexander jagt Clara. Und er wird nicht aufhören, bis er sie endlich besitzt.


Montag, 13. November 2017

Warum ich mir den NaNoWriMo antue

Ich habe Spaß am Schreiben. Aber ich bin auch verdammt faul. Ich brauche viel Motivation, um mich aufzurappeln. In der Regel habe ich die unter der Woche nicht, am Wochenende dagegen kann ich mich freier entfalten. Wenn ich montags bis freitags abends nach Hause komme, dann will ich meinen Laptop eigentlich nicht mehr sehen. Wenn mich die Lust doch spontan überkommt, dann schreibe ich. Die Folge für den NaNoWriMo, in dem 50.000 Wörter in einem Monat das Ziel sind, ist klar: Ich bin dauerhaft im Rückstand. Am Wochenende ist dann Aufholen angesagt und auch da schaffe ich dann je Tag maximal 5000 Wörter. Aber ist das denn nicht ein unheimlicher Druck und zu viel Stress und hat man dann überhaupt noch etwas vom Leben?

Ich habe mir diese Frage nie gestellt. Ich weiß, dass gerade zur Zeit Stress für mich pures Gift ist, von dem ich mich zurzeit nur langsam erhole. Und es ist ein Teufelskreis, der mich aufsaugt und nicht wieder ausspuckt. Es tut weh. Aber auch nur, wenn ich in Stress gerate. Nur wie kann man gerade bei diesem Zeitdruck, in 30 Tagen 50.000 Wörter schreiben zu müssen, nicht in Stress geraten? Indem man sich nicht vornimmt, die 50.000 zu schaffen. Diese Zahl ist nur ein Richtwert. Ich verliere nicht, wenn ich sie nicht erreiche. Ich gewinne sogar auf ganzer Linie, indem ich teilnehme. Vor allem, da ich in letzter Zeit den Routinefaden verloren habe und in Verzweiflung festhänge. Ich bin seit Januar als nebenbei selbstständige Autorin gemeldet und habe noch nichts Veröffentlichungsreifes zustande gebracht. Der Gedanke an meine Naivität setzt mich ständig unter Druck und ich fühle mich scheußlich. Aber es hält mich auch vom Schreiben ab und insofern ist der NaNoWriMo die reinste Therapie. Er zwingt mich, mich mit meinen Ideen auseinander zu setzen, statt mit meinen Zweifeln. Und wenn ich auch nur die Hälfte des Weges im November schaffe, nur 25.000 Wörter, dann schaffe ich den Rest im Lauf der Monate danach!

Fazit: Der NaNoWriMo sollte nicht todernst genommen werden. Wer von sich selbst und seiner Leistungsfähigkeit nicht abverlangen kann, in 30 Tagen so viel zu schreiben, der sollte sich auch weniger zugestehen. Schreibt so viel, wie ihr schafft! Freut euch an euren Schöpfungen und genießt eure Welten in vollen Zügen. Wir sind Gewinner, weil wir unsere Leidenschaft leben. Nicht, weil wir unter Druck ein Buch in 30 Tagen schreiben.

Sonntag, 29. Oktober 2017

Fremder Himmel von Dennis Frey

Meine erste Frage, als ich von Fremder Himmel erfuhr: Wann kann man das kaufen? Ich bin meines Zeichens recht verzweifelte Nachwuchs-Autorin mit zweifelhaftem Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, aber einer im Gegensatz dazu immensen Schreibleidenschaft. Ich mache viele Fehler, obwohl ich bereits einige über die Jahre ausgebessert habe. Monas Geschichte hat mich angezogen wie ein Magnet. So überzeugt sie auch von ihrer Geschichte ist, sieht sie doch die Macken nicht. Mona ist betriebsblind. Aber das ist nichts, das man nicht mit einem kleinen Trip ins eigene Buch ändern könnte ;).

Als der dubiose Lektor Bragi in Monas Leben auftaucht und sie nach Kaemnor befördert, reagiert sie zunächst gar nicht wie erwartet. In ihrer Heimat Hamburg hatte sie bislang nur einen eher eingeschränkten Blick auf ihre Schreibarbeit. Aber wenn sie jetzt die Augen in Hamburg schließt, wacht sie in Kaemnor wieder auf. Und recht schnell erkennt sie, dass es gar nicht so übel gewesen wäre, ab und an mal einen Tipp von ihrem Prof. anzunehmen. Und um mal etwas zu den durch besagten Prof. gegebenen Tipps im Buch zu sagen: Die sind super!

Mittwoch, 18. Oktober 2017

Medusas Fluch - Emily Thomsen

Medusa ist kein gewöhnliches Mädchen. Sie ist die Tochter der Göttin Gaia und sie ist verflucht. Von der eigenen Mutter mit einem Zauber belegt, wird sie nie die wahre Liebe finden können! Doch plötzlich taucht ein junger Mann auf, der sein eigenes Schicksal an den seidenen Faden hängt, denn jeder Mann, den die verfluchte Göttertochter liebt, erstarrt zu Stein. Und Medusa, die in der Menschenwelt unter dem Namen Marie Zuflucht gefunden hat, weiß nicht, wie sie sich von Jendrik länger fernhalten soll.

Ich war bei diesem Buch sofort in das Cover verliebt und die Geschichte brannte mir in den Gedanken. Ich wollte es lesen! Ein kurzweiliges Abenteuer mit 145 Seiten, das mich auf der Heimfahrt von der Fbm und den heutigen Vormittag gut unterhalten hat. Aber ich habe auch ein paar Kritikpunkte, denn vollkommen konnte mich die Geschichte um Medusa nicht fesseln.