Sonntag, 28. August 2016

Wenn der Sommer stirbt von C. L. Wilson

Band zwei der zweiteiligen Reihe. Chamsin ist seit wenigen Wochen in Winterfels. Vermeintlich herrscht Frieden zwischen den Königreichen des Sommers und des Winters, doch dieser Eindruck trügt. In Wynter lebt noch immer das Eisherz und der Gott dessen Essenz dieses in sich trägt lauert


bereits auf seine Rückkehr. Chamsin muss all ihre Sommerländermacht aufwenden, um das Unheil aufzuhalten und ihren Mann sowie alle Völker der Königreiche vor dem Untergang zu retten.

Während Band 1 mich sehr mitgerissen hat, ging vieles davon in Band 2 verloren. Der Cliffhanger aus Band 1 klärte sich zu Beginn des Folgebuches recht schnell auf. Die Geschichte empfand ich bis zur Mitte hin als recht zäh. Er als sich der Spannungsbogen erneut zuspitzte, konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Das große Finale der Mini-Reihe hat mich bis zum Ende festgehalten. Endlich mehr magische Momente. Dramatik. Action. Gefahr. Und die Lösung eines langen verborgenen Rätsels.

Ich mochte Chamsins widerspenstigen Charakter von Beginn an. Sie bot Wynter stets die Stirn. Ihr hitziges Gemüt ist die perfekte Ergänzung zu seinem kalten Verstand. Gegensätze ziehen sich an. Das trifft hier voll und ganz zu. Doch vor allem hat mich schon seit „Band 1 – Der Winter erwacht“ die Geschichte überrascht. Ich hatte eher eine Handlung gleich der eines Jugendbuches erwartet. Woher diese Erwartung kam, weiß ich nicht mehr. Aber ich bin glücklich über diesen Irrglauben. Schließlich konnte mich die Geschichte so noch mehr begeistern.

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