Samstag, 17. September 2016

34. Schreibnacht: Im Sprint gestartet, der Erschöpfung erlegen.



Leider bin ich bei dieser Schreibnacht zwar mit einem riesen Vorsprung gestartet, konnte jedoch nicht ganz mein Ziel erreichen. Die Rohfassung des 1. Kapitels von „Kein Erwachen“ zählt nun 2.649 Wörter. Es ist noch viel auszubessern, viele Lücken sind zu füllen. Aber ich denke, das wird ein Klacks. Nur die restlichen 8 Kapitel, die fehlenden 47.351 Wörter (Schätzungsweise 50.000 Gesamtwörter), werden noch ein hartes Stück Arbeit. Aber ich freue mich darauf und auch wenn der innere Schweinehund immer auf der Couch neben mir liegt, er wird sich sicher auch bald für das Schreiben begeistern. Die letzte Stunde vor dem Schlafen habe ich schließlich damit verbracht, noch diesen Blogbeitrag zu schreiben.

Im Großen und Ganzen war die Schreibnacht ein voller Erfolg für mich. Ich habe mal einen Abend komplett ohne Fernseher verbracht. Auch wenn ich nicht die ganze Nacht dabei war, es ist immer wieder inspirierend, selbst wenn der Wordcount mittendrin einbricht statt weiter anzusteigen. Nicht umsonst habe ich ab 19:00 schon geschrieben, irgendwie habe ich die Erschöpfung schon voraus geahnt. Nicht mal ein Energydrink kann mich lange genug wachhalten, dass ich bis Mitternacht noch genug Fantasie aus den grauen Zellen zusammen kratzen kann. Es sind zwei Menschen gestorben, so weit bin ich noch gekommen xD.

Autorenleben ist hart, das werde ich in Zukunft mehr und mehr feststellen. Das Hobby zum Beruf machen ist nie einfach. Man unterschätzt den Umfang, das Ausmaß. Es wird kein hochtrabender, finanzieller Erfolg sein. Aber ein persönlicher. Ich habe ein Ziel vor Augen und werde wahrscheinlich häufig abstürzen. Welch ein Glück, dass ich aus jedem Absturz eine zauberhafte Kurzgeschichte kreieren kann ;).

Auf dem Zielweg liegen genug Meilensteine, die mich eine Weile beschäftigen werden. Ausschreibungen für Anthologien. Wettbewerbe. Eine Menge neuer Kurzgeschichten, auch für die Schmökerbucht. Stichworte wie Schmerzlos, Einhörner, Karneval des Horrors sind eine vollkommen neue Inspiration und zugleich eine Herausforderung. Mittlerweile ziert ein Jahresplaner meine Wand, auf dem alle diese Abgabetermine eingezeichnet sind. Bestimmt werde ich mich nicht gleich gegen die Konkurrenz durchsetzen. Aber ich werde daran wachsen. Und gerade das ist doch das spaßige an der Sache. An der Herausforderung zu wachsen. Selbstanalyse. Stilverbesserung. Erfahrung. Und nebenbei noch ein Büchlein und/oder (groß) Buch schreiben. Nebenbei. Ich habe nie behauptet, nicht auch ein wenig überheblich zu sein ;P. Nur wann soll ich denn jetzt noch Bücher lesen, wenn ich so viel schreibe … Ich brauche mehr Wochenende in meiner Woche!


ACHTUNG! SONNTAG (18.09.16) SCHREIBE UND VERÖFFENTLICHE ICH DIE FORTSETZUNG VON "DIE VERSAMMLUNG" ;).

Kommentare:

  1. Hey Tanja,
    ich staune immer wieder, wie reflektiert Du trotz Deiner jungen Jahre wirkst, ohne dabei die jugendliche Begeisterung zu verlieren. Chapeau! Ich freu mich auf die heutige Fortsetzungsgeschichte der Versammlung ☺

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  2. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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