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Mittwoch, 30. November 2016

Der Schmökerbucht Adventskalender

Morgen geht der Dezember endlich los! Morgen öffnet sich das erste Türchen! Und ich möchte euch vorab und ganz flott noch ein paar Worte zu meinem Kalender sagen ;).

Jeden Tag wird ein Schnipsel von einer Weihnachtsgeschichte erscheinen. Die Geschichte heißt: 

Die gestohlenen Weihnachtsplätzchen

Foto: Stephanie Hofschlaeger  / pixelio.de
Ich denke der Titel verrät schon, worum es geht. An den Adventssonntagen wird kein Schnipsel veröffentlicht. Stattdessen werde ich euch dann je eine der Figuren mitsamt ihrem möglichen Motiv vorstellen. Da noch 3 Adventssonntage übrig sind, wird es 3 mögliche Täter geben. Und auch, wenn ihr nur wenige seid, eure Beteiligung ist gefragt. Helft mir, den Dieb zu finden! Denn das alles ist auch eine Herausforderung für mich, ich mache das zum ersten Mal. 

Das große Finale!
Am 24.12. wird dann der Täter gestellt! Hierzu dürft ihr mir ab dem 19.12. bis zum 22.12. Um 23:59 eure Lösung einreichen, wer eurer Meinung nach der hinterhältige Plätzchendieb ist und warum. Schickt einfach eine Mail mit Betreff "Plätzchendieb" an schmoekerbucht@gmail.com. Ich bin gespannt, wer mir alles helfen wird ;). Denn die Geschichte ist noch nicht zu Ende geschrieben. Ich habe soeben den ersten Schnipsel verfasst. Ich weiß also selbst noch nicht, wer der Bösewicht ist. Ich habe bislang nur zwei Figuren halbwegs kennen gelernt xD.

Ich hoffe die Rätselfreude ist euch ein Anreiz, mich auf der Reise durch diese Weihnachtsgeschichte zu begleiten. Es gibt leider nichts zu gewinnen. Aber anhand der Einsendungen werde ich das entsprechende Ende schreiben. Wer also mit seinem "warum" überzeugt, der beeinflusst die Auflösung. Ich hoffe, ich inspiriere euch gut genug, dass das System aufgeht!




Zusatz 21.12.16:

Änderung des Zeitraumes: Bis zum 24.12.16 um 13:00 
Wer ist der Plätzchendieb und warum?
An: schmoekerbucht@gmail.com ; )
Inspiriert mich! Ich schreibe was draus :D.

Winter- und Weihnachtslektüre

Ich streife gerne durch die Buchhandlungen in der Mittagspause. Häufig lande ich dabei bei Thalia und den herrlich eingedeckten Winter- und Weihnachtstischen. Und ich sehe tolle Bücher überall! Hier ein paar Exemplare, die ich unbedingt noch in diesem Dezember lesen sollte:

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Als Skifahrer war er unschlagbar – aber als Dad ist Taylor O’Neil weit von einer Goldmedaille entfernt. Um seiner 13-jährigen Tochter zu beweisen, wie sehr er sie liebt, will er ihr das schönste Weihnachtsfest aller Zeiten bereiten. Das Snow Crystal Skiresort seiner Familie bildet dafür schon mal die perfekte Postkartenidylle. Doch bei den restlichen Details braucht er Unterstützung. Wer könnte ihm besser beibringen, was zum Fest der Liebe gehört, als eine Lehrerin? Gut, seine alte Schulfreundin Brenna ist genau genommen Skilehrerin, dennoch scheint sie auch den Slalom weihnachtlicher Bräuche perfekt zu beherrschen. Der guten alten Tradition des Kusses unterm Mistelzweig kann Taylor jedenfalls schnell etwas abgewinnen …

Warum habe ich mich auf den ersten Blick verliebt? Eigentlich lese ich solche Geschichten nicht. Ich bin Fantasy und Dystopie und ein Fünkchen Thrill. Aber solchen Romanen konnte ich nie viel abgewinnen. Aber in meiner Sichtweise hat sich, seit ich wieder schreibe, etwas verändert. Ich bin verrückt nach allen Büchern, verrückt nach schönen Covern, verrückt nach Geschichten. Meine Buchsucht treibt mich immer weiter und dieses Buch hier glitzert!!! Wenn das kein Argument ist ;). Ich habe es noch nicht. Aber das kommt bald. Spätestens unterm Weihnachtsbaum.

Hinterhältige Pläne, Verbrechen ohne Opfer und geheimnisvolle Keller zeigen, dass das perfekte Verbrechen vor Weihnachten nicht haltmacht. Können gutmütige Großmütter wirklich rücksichtslos werden, Exfreundinnen zusammenhalten oder liebevolle Ehepartner einander in die Falle locken? Bei so vielen Bosheiten sind wahrscheinlich fiese Wichtel am Werk. Heitere Geschichten namhafter Krimiautoren sorgen für spannende Unterhaltung zur Weihnachtszeit.

Diverse Autoren präsentieren hier ein Appetithäppchen der besonderen Art. Ein Weihnachtssnack aus Krimis, klein aber oho. Ich habe nach dem Buch aus einem Reflex gegriffen, weil mich der Titel an "Der Club der roten Bänder" erinnerte. Und die Beschreibung hat mich zum Lachen gebracht. Ich lese auch sonst keinen Krimi, aber ich schätze, das Winter-Weihnachtsfieber setzt mir zu. Ich bin richtig wild auf stimmungsvolle Geschichten zur aktuellen Jahreszeit. Vielleicht werde ich selbst noch zum Wichtel?

Dezember: und Kayla Green hat nur einen Weihnachtswunsch: dass das „Fest der Liebe“ möglichst schnell vorbeigeht! Schlitten, Rentiere und dieser bärtige alte Mann im roten Mantel sind ihr ungefähr so angenehm wie Zahnschmerzen. Da kommt der PR-Expertin der Auftrag von Jackson O’Neil sehr gelegen. Als der Hotelier sie bittet, die Feiertage im malerischen Snow Crystal zu verbringen und dort eine Kampagne für das Skiresort seiner Familie zu entwickeln, kann Kayla nicht Nein sagen. Immerhin ist Jackson ihr Auftraggeber - und dazu äußerst attraktiv! Und die luxuriöse Blockhütte, in der er sie einquartiert, entpuppt sich zum Glück als lamettafreie Zone. Doch schon das erste Treffen mit Jacksons Familie bringt die Weihnachtshasserin ganz schön in Bedrängnis …

Das ist Band 1 der Reihe Snow Crystal. Der Weihnachtszauber ganz oben ist Band 3. Aber wie mir scheint, kann man sie unabhängig voneinander lesen. Und Band 1 hier ist sogar in der Onleihe erhältlich. Ich habe es reserviert. Bald werde ich das erste Winter-Weihnachtsbuch lesen können! Und mal ehrlich, wie eine Weihnachtshasserin vom Fest der Liebe überzeugt wird, das wüsste ich furchtbar gern.

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Ich hoffe, dass es nicht noch mehr werden. Ich habe mich vom Tisch so schnell zurück gezogen, dass ich nicht noch mehr Schätze finden konnte. Sonst hätte ich trotz knappem Budget noch Bücher gekauft und das kann ich mir derzeit absolut nicht leisten x_x. Und Vernunft und Bücher kann man in einem Satz nicht miteinander verwenden. Das widerstrebt sich ;).

Dienstag, 29. November 2016

NaNoWriMo 2016 Diary: Tag 24-29

Noch ein Tag. Noch zu viele Wörter. Ich hatte die letzten Tage sehr viel Stress und wurde ordentlich ausgebremst. Es ist klar, dass ich den NaNoWriMo selbst mit Überstunden nicht bestehen kann. Ich habe an einem Tag genug Fantasie für knapp 1500 Wörter, danach versiegt der Schreibfluss. Es ist nicht einfach, zumal meine Geschichte viel Überarbeitung nötig hat und mir momentan die Nerven ausleiern, ich einfach mal Ruhe brauche. 

Ich denke, ich werde sie im Lauf des Dezembers fertig stellen. Wahrscheinlich an einem der nächsten beiden Wochenenden. Dann ist mir auch die Wortzahl nicht mehr wichtig. Wenn sie vorher fertig wird, dann ist es so. Und bei der Überarbeitung kommen ohnehin noch einige Szenen mit dazu, um die teilweise viel zu schnellen Handlungsabläufe zu spicken ;). Ich werde euch im Lauf der nächsten Zeit hier meine Hauptfigur ein wenig vorstellen. Das ist auch für mich eine gute Übung, um sie noch besser kennen zu lernen.

Was folgt dann jetzt? Nunja, ich habe einen Adventskalender zu befüllen. In den Widgets könnt ihr ihn im Lauf des heutigen Abends noch sehen. Aber die Links werden leer sein. Ich habe keinen Adventskalender mit Gewinnspielen oder ähnlichem vorbereitet. Leider gibt es keine Goodies für euch, dazu habe ich zu wenig Leser ;). Aber ich habe etwas anderes. Wer den Adventskalender "Apfel, Zimt und Todeshauch" kennt ahnt vielleicht, was ich plane. Ich finde die Idee äußerst reizvoll, eine Geschichte über 24 Tage hinweg mit einzelnen Schnipseln zu erzählen. Die Geschichte gibt es noch gar nicht, was das Ganze auch für mich zu einem Erlebnis macht. Indem ich täglich einen Schnipsel frisch für euch schreibe und online stelle, erhalte auch ich mir eine gewisse Spannung. Somit ist es auch für mich ein Adventskalender voller Überraschungen. Schließlich kenne ich die Handlung meiner Story bereits, aber eines kenne ich noch nicht: Das Ende. Wollen wir es gemeinsam herausfinden ;)?

Mittwoch, 23. November 2016

NaNoWriMo 2016 Diary: Tag 18-23

Der November neigt sich dem Ende und mein Zähler sagt, dass mir noch 14.880 Wörter fehlen. Eine Zahl, die mir ziemlich unwirklich vorkommt und mich doch mit Freude erfüllt. Ich habe noch nie eine derart lange Geschichte geschrieben. Ich bin noch immer nicht sicher, ob sie überhaupt jemand lesen will. Ich habe einen recht bösartigen Eindruck von mir in dieser Hinsicht. Es sind ziemlich bedrückende Ängste, aber das gehört wohl mit dazu, wenn man noch gar nichts erreicht hat :). Das Erfolgserlebnis wird sicher kommen. Ich werde an meinem Text lernen und weiter schreiben.

Ich denke, wenn ich meine größten Ängste und negativsten Gedanken aufschreibe, kann ich sie irgendwann mit einem Rotstift abhaken. Eine Einmann-Selbsthilfegruppe. Auf einem Blog. Mit wenigen Lesern. Ok... Dann fange ich mal an :) :

Dienstag, 22. November 2016

Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind

Ich bin ein Harry Potter Fan, obwohl ich nur Band 1 gelesen habe. Und das erst vor 2 Jahren. Und ja, ich schäme mich dafür und ich werde im nächsten Jahr alle anderen Bände auf jeden Fall noch lesen! Mein Freund hat sie... zur Deko... sie stehen halt im Regal. Ungelesen. Das ist dann auch wieder irgendwie traurig. Ich sollte sie mal mit zu mir nehmen, damit sie andere Bücher treffen ; ).

Aber zurück zum Film, denn darum geht es hier ja eigentlich. Ich musste am Anfang schon Tränchen unterdrücken, weil ich mich beim Opening so zum letzten Harry Potter Film zurückversetzt fühlte. Beim letzten Teil habe ich im Kino geweint. Ich weine heute noch, wann immer ich ihn anschaue. Bei Phantastische Tierwesen war es irgendwie dieser Hauch von Nostalgie. Und dann ging es prompt ab ins Zaubereruniversum einer anderen Zeit.

Montag, 21. November 2016

Eingesperrt in der Buchhandlung

In einer Buchhandlung eingesperrt zu sein ist wohl mit eines der besten Erlebnisse, die eine Buchsüchtige wie ich sich vorstellen kann. Heute durfte ich mit einer Freundin und ein paar anderen Teilnehmern 3 Stunden in der örtlichen Buchhandlung „Buchen Bücherwelten“ verbringen. Und dort durften wir uns nach Belieben durch die Regale schmökern von 16:00-19:00 Uhr. Bei Knabbereien und ein paar Getränken machten wir es uns also gemütlich. Und ich habe in einigen Büchern geschmökert und hier für euch meine Top Empfehlungen aufgelistet, in die ich mich innerhalb der ersten 50 Seiten verliebt habe und die jetzt auf meiner Einkaufsliste warten, dass ich nach dem Ausgeben von Geld für Weihnachtsgeschenke wieder Budget für Bücher übrig habe ;).


Tipp 1: Flawed von Cecelia Ahern
Ich liebe Dystopien und Flawed ist ein Buch, das mich magisch anzieht. Alleine das Thema, eine ähnliche Idee spukt mir selbst schon eine Weile im Kopf herum. Nur konnte ich sie nie umsetzen. An dieser Stelle bin ich froh, dass Cecelia Ahern eine Geschichte über den Perfektionismus geschaffen hat und das Schnuppern hat mir große Freude bereitet.

Donnerstag, 17. November 2016

NaNoWriMo 2016 Diary: Tag 13-17

Ich sollte eigentlich schon jenseits der 30000 Wörter sein. Ich habe mir nun zwischendurch nochmal 2 faule Tage gegönnt und dann heute wieder ein wenig weiter geschrieben. Morgen ist Schreibnacht und das heißt: RAN AN DIE TASTEN!!! Mein Rekord bei einer Schreibnacht liegt bei ca. 5500 Wörtern in knappt 4 Stunden. Ob es morgen ebenso gut läuft, das will ich hoffen. Denn mein Ziel liegt bei 6394 Wörtern für den morgigen Abend, damit ich den Rückstand endgültig aufhole oder zumindest, um die Zahl der täglichen "Mindestwörter" zu drücken. 

Bisher hat der NaNo mir nicht geholfen, eine tägliche Schreibroutine zu entwickeln. Er hat mir aber geholfen, den Inneren Schweinehund mühsam von der Couch zu stoßen. Doch dieses unliebsame Haustier sorgt noch oft genug dafür, dass ich nichts tue. Ich freue mich mittlerweile auf das Ende des NaNos. Nicht, weil ich es satt habe, zu schreiben. Im Gegenteil! Ich will noch zwei längere Weihnachtskurzgeschichten schreiben, habe schon eine neue Idee im Hinterkopf für ein Buch und allem voran kann ich es kaum erwarten, "Kein Erwachen" zu einer besseren Geschichte zu machen in der kommenden Überarbeitungsphase. Und meine künftigen Testleser werden mich sicher Ohrfeigen, wenn sie das Manuskript lesen. Aber auch das kann ich kaum erwarten. 

Was ich noch kaum erwarten kann? Endlich mal wieder lesen! Ich bin abends zu kaputt, um noch etwas zu lesen. Das stundenlange Arbeiten am Bildschirm macht einfach müde. Und schließlich arbeite ich am Tag noch 8 Stunden im Büro an einem Computer, da bleiben schläfrige Augen nicht aus ; ). Ich würde am liebsten alle Bücher gleichzeitig verschlingen. Ich stelle mir im Kopf immer wieder auf, in welcher Reihenfolge ich mein Regal abarbeiten will, die nächsten 3 Bücher nach Kernstaub stehen für mich nämlich schon fest. Aber bis dahin werde ich wohl erst einmal noch weiter schreiben, in der Hoffnung, den NaNoWriMo doch noch zu gewinnen. Ich bezweifle doch sehr, dass ich das schaffe. Aber im Gegensatz zu letzter Woche empfinde ich darüber kein Bedauern mehr. Ich habe nur Angst, dass ich ohne den NaNoWriMo wieder in den alten Faulheits-Trott verfalle. Aber das ist dann Sache meiner eigenen Motivation und wie ich sie anfache. Wird schon schief gehen :D.

Samstag, 12. November 2016

NaNoWriMo 2016 Diary: Tag 7-12

Es ist anstrengend, den riesigen Rückstand aufzuholen. Ich habe heute zwar nicht ganz das Tagesziel erreicht, aber die letzten 400 Wörtchen schreibe ich dann morgen, was dann ca. 5400 insgesamt sind.

Es war bitter nötig, die Handlung umzuschreiben. Ich hoffe, meine Geschichte funktioniert nun besser. Das werde ich wohl erst feststellen, wenn ich sie mal eine Woche nach Fertigstellung liegen lasse und mir dann ausdrucke und durchlese und dann denke "Gott, was für eine Sch**** habe ich da geschrieben?". Ich bin schon zufriedener damit, wie es jetzt läuft. Aber nicht zu 100%. Es gibt viel zu tun und was ich aktuell verzapfe würde ich so auch nicht im Self-Publishing veröffentlichen ;). Ich bin äußerst selbstkritisch, aber ich bin auch unerfahren. Und ich bin froh, um jeden Fehler, den ich mit diesem Buch mache. So lerne ich viel für die Zukunft. Und wenn meine Testleser mir, nachdem ich überarbeitet habe, den Schinken um die Ohren hauen, dann weiß ich genauso, woran ich bin, wie wenn sie sofort begeistert wären. 

Meine Hauptfigur, Emilia, macht gerade eine Menge durch. Sie tut mir schon ein bisschen leid. Aber sie hat gerade einmal ein Drittel Buch hinter sich. Ich merke sehr, dass ich nicht gewöhnt bin, lange Geschichten zu schreiben. Die Ärmste hat schon sehr viel erlebt und ich schicke sie noch durch sehr viel mehr ^^'.

Nachtschatten

Da ich momentan im NaNoStress und NaNoRückstand stecke und weder zum Lesen noch zum Schreiben von Kurzgeschichten komme, präsentiere ich hier ein Schubladenwerk aus Urzeiten. Diese Geschichte ist lange vor der Schmökerbucht entstanden, auch in einer Art Schreibblockade. Man merkt bei meinen Geschichten sofort, wenn ich mal in einer solchen fest hänge, da ich das auch dann oft zum Thema im Lauf der Handlung mache ;). Ich habe mir vorgenommen, heute Abend endlich mal bei Kernstaub weiter zu lesen, schließlich wird mein Regal nicht von alleine leerer. Ich hoffe, diese alte, unüberarbeitete Geschichte gefällt euch, denn ich werde jetzt ganz schnell an meinem NaNo Projekt weiter schreiben, mir fehlen zum Aufholen des Wochenziels noch 10.031 Wörter, was vor allem daran liegt, dass ich meinen Plot komplett generalüberholen musste xD. Hurra!!! Hier also nun: NACHTSCHATTEN!!!

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„Liebes Tagebuch ...“
Sam kaut auf ihrem Stift und versucht fieberhaft ihre Gefühle in Worte zu fassen. Nach ein paar Minuten reißt sie genervt eine Seite – mittlerweile die dritte – aus dem unschuldigen Notizbuch, zerknüllt das Papier zu einem kleinen Kügelchen und schleudert es auf den wachsenden Haufen in der Ecke des Zimmers.

Sonntag, 6. November 2016

NaNoWriMo 2016 Diary: Tage 3 - 6

Es ist Tag 6 des NaNoWriMo und ich bin seit vorgestern wieder guter Dinge. Zumindest, was die Lösung des größten Problemes betrifft, die langweilige Handlung. Ich habe jetzt schon viel an den bisherigen 3 Kapiteln ausgebessert, habe dem Ganzen mehr Fülle gegeben. Ich weiß, dass die Geschichte nach dem NaNo eine Menge Überarbeitung bedarf, bei der ich auf den ein oder anderen Testleser bemühen muss. Ich komme eben nicht drumherum, andere um Inspiration zu bitten, denn ein Leser sieht die Geschichte mit vollkommen anderen Augen, als der Autor ;). Außerdem habe ich die ersten Kapitel nun meine persönliche Begeisterung vermisst und diese Lücken werde ich nach dem NaNo noch gut ausgleichen müssen. 

Ich schließe nicht aus, dass es nach der Überarbeitung vollkommen anders sein wird, als es gerade ist. Aber im Endeffekt brauche ich die Übung. Man sollte es auch immer von einer positiven Seite betrachten:

Donnerstag, 3. November 2016

Kleine Häppchen zwischendurch

Um ein wenig von meinem Schreibfrust zu flüchten, kam mir eine Neuigkeit aus meinem Lieblingsverlag gerade recht! Erotik-Geschichten aus dem Drachennest. Im Drachenmondverlag findet man ja so einiges im Programm, aber erotische Kurzgeschichten? Die Verkündung am gestrigen Abend via Facebook hat mich sofort neugierig gemacht. Ich lese sehr gerne solche Geschichten. Und das nicht erst seit dem "Shades of Grey"-Hype. Es war vorher nur peinlicher, sich das einzugestehen ;).

Ich habe die Geschichte in der Mittagspause heruntergeladen und sehnsüchtig auf den Feierabend gewartet, um sie endlich zu lesen! Und ich wurde definitiv nicht enttäuscht : D. Hier findet ihr das Buch auf Amazon. Und hier meine Rezension, die ich auch dort veröffentlicht habe:

Ich bin ein begeisterter Fan der Drachenmond-Geschichten und als ich gestern Abend von den geplanten Erotik-Storys gelesen habe, konnte ich mich nicht bremsen. Es wurde nicht zuviel versprochen.

Dragon ist der typische Macho, Gitarrist, Weiberheld. Er kriegt jede ab und hat einen recht hohen Verschleiß. Zumindest bis er verflucht wird. Nur noch Fire kann sein Blut zum Kochen bringen, doch sie setzt damit das Schicksal einer Spezies aufs Spiel, die für Dragen bislang nur auf dem zarten Papier von Märchenbüchern existierte.

Es wurde nicht verraten, welche Autorin die Geschichte um Fire und Dragon geschrieben hat. Doch ich habe nach dem Lesen eine Vermutung, ich denke, dass ich damit richtig liege. Denn der Schreibstil erinnert mich an eine andere Geschichte, die mich schon einmal verzaubert hat. Die Art zu erzählen gleicht Musik vor meinen Augen, es hat mir große Freude bereitet. Die "besonderen" Szenen sind sehr anschaulich beschrieben. Die Geschichte ist bis zum letzten Wort spannend. Die Figuren haben trotz der kurzen, gemeinsamen Lesezeit mein Herz im Sturm erobert.

Ich bin sehr froh darüber, dass ihr im Drachennest diese Idee mit den erotischen Geschichten ausgetüftelt habt. Tobt euch gerne weiter aus, ich freue mich auf weitere Geschichten aus der heißen Drachenhöhle :). 

Mittwoch, 2. November 2016

NaNoWriMo 2016: Tag 2

Es ist schon sehr früh für Verzweiflung und trotzdem spüre ich sie jetzt schon an Tag 2. Meine Idee habe ich schon vor einer Weile zu etwa 3/4 geplottet, das Ende wollte ich beim Schreiben selbst herausfinden. Dann kam die Castle of Night Story und der Plot von "Kein Erwachen" erwartete die Fortsetzung meiner Arbeit stumm und geduldig in meinem Notizbuch. Wo ich vor einigen Wochen noch Feuer und Flamme für die Idee war, komme ich nun kaum mit Worten nach. 

Ich langweile mich beim Schreiben, die Geschichte reißt mich nicht mit. Es fehlt einfach zu viel, wenn nicht sogar alles, was diese Story ausmachen könnte. Und die Zweifel machen mich fertig. Ich habe jetzt 788 Wörter geschrieben und gebe mich für heute geschlagen. Ich brauche Abstand und Ruhe. Ich weiß nicht, ob ich diese Geschichte weiter schreiben oder mir etwas neues aus dem Ärmel schütteln soll. Ich weiß nicht, wie ich dieses Problem beseitigen kann. 

Ich muss neuen Zugang zu dieser Geschichte finden, denn ich will sie beenden. Doch die Einsamkeit meiner Hauptfigur in der Handlung wird mir zum Verhängnis. Wortwörtlich einseitige Dialoge, platte Beschreibungen, durchdringende Ödnis. Vielleicht werde ich erst am Wochenende weiter schreiben, es macht mir nichts, den NaNoWriMo nicht zu gewinnen, sollte ich den Rückstand später nicht aufholen können. Aber ich muss mir nun die Zeit nehmen und mir darüber klar werden, was ich schreiben will. Ich will kein perfektes Buch am Ende des Monats in den Händen halten. Aber ich will zumindest etwas lesbares vorweisen können. Etwas, das neugierig macht, das auch mich neugierig macht. Das, was ich aktuell auf meinem PC habe, gefällt mir ganz und gar nicht. Ich begebe mich also jetzt auf die Suche nach dem Licht am Ende des Tunnels :).

Dienstag, 1. November 2016

NaNoWriMo 2016: Tag 1

Ich dachte vor wenigen Stunden nicht, dass ich meinen üblen Rückstand noch aufhole. Ich bin voller Motivation in den Tag gestartet, habe bis zum Nachmittag nur knapp 300 Wörter geschrieben, im Lauf des Abends hangelte ich mich auf etwa 800. Ich ließ mich in eine Schreibblockade fallen. Im Schnitt sollte ich 1667 Wörter am Tag schreiben, um den NaNo zu bestehen. 

Heute ist Feiertag und dennoch tat ich mich schwer. Ich habe zwar am Ende den Mindest-Wordcount noch getoppt, bin allerdings mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Zu träge habe ich geschrieben, die Qualität ist aus meiner Sicht mangelhaft. Dagegen habe ich meine Wettbewerbsgeschichte am Wochenende mit Leib und Seele verfasst, sie hat sogar mich als Autorin gefesselt. Dementsprechend enttäuscht bin ich, aber ich werde mich nun nicht darauf versteifen. 

29 Tage sind es noch und die Überarbeitung folgt erst nach dem NaNoWriMo im Dezember. Ich werde mich nicht aufhalten lassen von künstlerischer und/oder menschlicher Fehlbarkeit. Ich werde weiter machen. Denn Zweifel gehört zum Leben von angehenden Autoren dazu. Nicht ohne Grund: Wo hat man schon größere Konkurrenz? Korrektur: Ich weiß mittlerweile, dass alle Schreiberlinge wie eine große, vernetzte Familie sind ;). Es geht nicht um Erfolg. Es geht um Lebensfreude.

Wörter im NaNoWriMo bisher: 1.736

Wörter gesamt bisher: 4.385

Gedankenlos von Sina Müller

Es ist ein kleines Büchlein, das Sina auf der Buchmesse verteilt hat. Ich erfuhr zu kurzfristig von dem Meet & Greet. Hatte ich doch noch rechtzeitig ein Buch von Sarah Stankewitz verschlungen, so konnte ich Sina Müller nicht mehr aufholen. So stürzte ich mich auf ihre Leseproben von Lena in Love und Josh & Emma. Und es traf meinen Geschmack. Die Entscheidung stand also: Ich gehe zum Meet & Greet.

Sina verteilte ein kleines Goodie-Päckchen, voll von allerlei Lesezeichen, einem kleinen Anhänger und neben Leseproben auch das kleine Büchlein mit der Kurzgeschichte "Gedankenlos".


Gedankenlos ist eine Kurzgeschichte, die Sina Müller für den Panem-Schreibwettbewerb vom Oetinger-Verlag und triboox im Jahr 2013 verfasst hat. Sie belegte den 3. Platz und ich muss gestehen, das geschah zurecht.

In der Geschichte geht es um eine junge Liebe vor einer dystopischen Kulisse. Es ist nicht einfach, das Leben in einem solch strengen System. Ein Widerständler und die Tochter eines solchen haben es nicht leicht, steht sie doch unter Beobachtung durch das System und könnte ihn enttarnen, wenn beide gesehen werden. Die Geschichte ist süß und auch ein wenig naiv. Ich hätte gerne noch tiefere Einblicke in das System gehabt, schließlich bin ich leidenschaftliche Dystopien-Leserin. Doch in dieser Kurzgeschichte bleiben viele Hintergründe geheim, schließlich ist es wie bereits der Name sagt: Kurzgeschichte. 

Ich freue mich schon, bald etwas "größeres" von Sina Müller zu lesen. Die Leseproben und "Gedankenlos" haben mich neugierig gemacht auf das, was noch kommen mag. Ich werde demnächst meine Einkaufsliste von eBooks abarbeiten und dann mal schauen, wann ich zum Lesen komme. Der NaNoWriMo wird mich ganz schön ausbremsen, was SuB-Abbau angeht ;).