Mittwoch, 2. November 2016

NaNoWriMo 2016: Tag 2

Es ist schon sehr früh für Verzweiflung und trotzdem spüre ich sie jetzt schon an Tag 2. Meine Idee habe ich schon vor einer Weile zu etwa 3/4 geplottet, das Ende wollte ich beim Schreiben selbst herausfinden. Dann kam die Castle of Night Story und der Plot von "Kein Erwachen" erwartete die Fortsetzung meiner Arbeit stumm und geduldig in meinem Notizbuch. Wo ich vor einigen Wochen noch Feuer und Flamme für die Idee war, komme ich nun kaum mit Worten nach. 

Ich langweile mich beim Schreiben, die Geschichte reißt mich nicht mit. Es fehlt einfach zu viel, wenn nicht sogar alles, was diese Story ausmachen könnte. Und die Zweifel machen mich fertig. Ich habe jetzt 788 Wörter geschrieben und gebe mich für heute geschlagen. Ich brauche Abstand und Ruhe. Ich weiß nicht, ob ich diese Geschichte weiter schreiben oder mir etwas neues aus dem Ärmel schütteln soll. Ich weiß nicht, wie ich dieses Problem beseitigen kann. 

Ich muss neuen Zugang zu dieser Geschichte finden, denn ich will sie beenden. Doch die Einsamkeit meiner Hauptfigur in der Handlung wird mir zum Verhängnis. Wortwörtlich einseitige Dialoge, platte Beschreibungen, durchdringende Ödnis. Vielleicht werde ich erst am Wochenende weiter schreiben, es macht mir nichts, den NaNoWriMo nicht zu gewinnen, sollte ich den Rückstand später nicht aufholen können. Aber ich muss mir nun die Zeit nehmen und mir darüber klar werden, was ich schreiben will. Ich will kein perfektes Buch am Ende des Monats in den Händen halten. Aber ich will zumindest etwas lesbares vorweisen können. Etwas, das neugierig macht, das auch mich neugierig macht. Das, was ich aktuell auf meinem PC habe, gefällt mir ganz und gar nicht. Ich begebe mich also jetzt auf die Suche nach dem Licht am Ende des Tunnels :).

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