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Mittwoch, 27. Dezember 2017

Royal Me: The Masquerade - Tina Köpke


Diese Rezension schleife ich schon Wochen mit mir herum und habe sie immer noch nicht geschrieben! Jetzt wird es aber mal Zeit, ehe die Erinnerung verblasst - was bei mir leider schneller passiert, als mir lieb ist.


Eine Terror-Gruppierung macht Jagd auf die Erben der Königshäuser, um die Monarchie zu stürzen. Eine erste Tote, die russische Thronfolgerin, gab es bereits. Um die Kinder zu schützen, werden sie alle gemeinsam in ein Schloss auf der schottischen Isle of Mull geschickt. Aber ist diese Abgeschiedenheit wirklich so sicher, wie alle glauben? Gefangen hinter dicken Mauern, zusammen mit anderen jugendlichen Königskindern, zwischen Hochgefühl und Herzschmerz, lauert doch so manch andere Gefahr.

Dienstag, 26. Dezember 2017

Verliebt und zugeschneit - Ellen McCoy

Ich nenne es den SuB-Rundumschlag. Was im Klartext bedeutet: Ohne Sinn und Verstand einen Haufen Bücher kaufen, weil die richtige Saison dafür da ist! In diesem Fall weihnachtet es und ich bin absolut nicht in Weihnachtsstimmung. Ich fühle mich wie an jedem Wochenende mit zwei Tagen Urlaub hinten dran. Nur, dass keine Geschäfte geöffnet haben. Was tun? Ich habe Medimops' Weihnachtsangebot geplündert und mir ein paar Romane mit Winter-Weihnachts-Stimmung bestellt. Und noch ein paar eBooks, weil die Bestellung erst am 27.12.17 ankommt. Und das erste eBook, das ich gelesen habe, ist das Folgende:


Sarah muss weg, weit weg. In ihrer warmen Heimat in Kalifornien hält sie nach der Trennung von ihrem Verlobten nichts mehr. Auch auf die Familie, der das Ansehen wichtiger ist als die Gefühlswelt der Tochter, kann Sarah gut und gerne verzichten. Was bietet sich also gerade zur Weihnachtszeit mehr an, als dieses Desaster? Ein Winterwunderland im verschneiten Alaska, in einem kleinen, abgeschiedenen Örtchen namens North Pole. Sarah mietet kurzerhand ein Haus und fliegt alleine in den Norden. Aber mit dem, was sie dort erwartet, hätte sie absolut nicht gerechnet. Neben der Überforderung, den Kamin in Betrieb zu nehmen, steht der unverschämt attraktive Nachbar Tom plötzlich auf der Matte. Und er ist ebenso überrascht wie Sarah über die unerwartete, neue Nachbarschaft.



Montag, 25. Dezember 2017

Royal Passion von Geneva Lee

Fifty Shades of Grey trifft auf Royals. Im Blitzlichgewitter steht der Mann im Zentrum der Aufmerksamkeit der gesamten Welt: Alle Blicke sind auf Prinz Alexander gerichtet, der seinem Vater auf den Thron von Großbritannien folgen wird. Doch sein Blick richtet sich auf jemand anderen: Clara Bishop. Nachdem er sie auf einer Party überraschend küsst und dann verschwindet, beginnt eine ziemlich heiße Geschichte um das Pärchen, das die Menschen in Atem hält. Clara Bishop weiß nicht, wer sie so traumhaft geküsst hat, bis sie das Bild mit ihm auf der Party auf dem Titelblatt aller Zeitungen erblickt. Die Presse jagt eine Sensation und Alexander jagt Clara. Und er wird nicht aufhören, bis er sie endlich besitzt.


Montag, 13. November 2017

Warum ich mir den NaNoWriMo antue

Ich habe Spaß am Schreiben. Aber ich bin auch verdammt faul. Ich brauche viel Motivation, um mich aufzurappeln. In der Regel habe ich die unter der Woche nicht, am Wochenende dagegen kann ich mich freier entfalten. Wenn ich montags bis freitags abends nach Hause komme, dann will ich meinen Laptop eigentlich nicht mehr sehen. Wenn mich die Lust doch spontan überkommt, dann schreibe ich. Die Folge für den NaNoWriMo, in dem 50.000 Wörter in einem Monat das Ziel sind, ist klar: Ich bin dauerhaft im Rückstand. Am Wochenende ist dann Aufholen angesagt und auch da schaffe ich dann je Tag maximal 5000 Wörter. Aber ist das denn nicht ein unheimlicher Druck und zu viel Stress und hat man dann überhaupt noch etwas vom Leben?

Ich habe mir diese Frage nie gestellt. Ich weiß, dass gerade zur Zeit Stress für mich pures Gift ist, von dem ich mich zurzeit nur langsam erhole. Und es ist ein Teufelskreis, der mich aufsaugt und nicht wieder ausspuckt. Es tut weh. Aber auch nur, wenn ich in Stress gerate. Nur wie kann man gerade bei diesem Zeitdruck, in 30 Tagen 50.000 Wörter schreiben zu müssen, nicht in Stress geraten? Indem man sich nicht vornimmt, die 50.000 zu schaffen. Diese Zahl ist nur ein Richtwert. Ich verliere nicht, wenn ich sie nicht erreiche. Ich gewinne sogar auf ganzer Linie, indem ich teilnehme. Vor allem, da ich in letzter Zeit den Routinefaden verloren habe und in Verzweiflung festhänge. Ich bin seit Januar als nebenbei selbstständige Autorin gemeldet und habe noch nichts Veröffentlichungsreifes zustande gebracht. Der Gedanke an meine Naivität setzt mich ständig unter Druck und ich fühle mich scheußlich. Aber es hält mich auch vom Schreiben ab und insofern ist der NaNoWriMo die reinste Therapie. Er zwingt mich, mich mit meinen Ideen auseinander zu setzen, statt mit meinen Zweifeln. Und wenn ich auch nur die Hälfte des Weges im November schaffe, nur 25.000 Wörter, dann schaffe ich den Rest im Lauf der Monate danach!

Fazit: Der NaNoWriMo sollte nicht todernst genommen werden. Wer von sich selbst und seiner Leistungsfähigkeit nicht abverlangen kann, in 30 Tagen so viel zu schreiben, der sollte sich auch weniger zugestehen. Schreibt so viel, wie ihr schafft! Freut euch an euren Schöpfungen und genießt eure Welten in vollen Zügen. Wir sind Gewinner, weil wir unsere Leidenschaft leben. Nicht, weil wir unter Druck ein Buch in 30 Tagen schreiben.

Sonntag, 29. Oktober 2017

Fremder Himmel von Dennis Frey

Meine erste Frage, als ich von Fremder Himmel erfuhr: Wann kann man das kaufen? Ich bin meines Zeichens recht verzweifelte Nachwuchs-Autorin mit zweifelhaftem Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, aber einer im Gegensatz dazu immensen Schreibleidenschaft. Ich mache viele Fehler, obwohl ich bereits einige über die Jahre ausgebessert habe. Monas Geschichte hat mich angezogen wie ein Magnet. So überzeugt sie auch von ihrer Geschichte ist, sieht sie doch die Macken nicht. Mona ist betriebsblind. Aber das ist nichts, das man nicht mit einem kleinen Trip ins eigene Buch ändern könnte ;).

Als der dubiose Lektor Bragi in Monas Leben auftaucht und sie nach Kaemnor befördert, reagiert sie zunächst gar nicht wie erwartet. In ihrer Heimat Hamburg hatte sie bislang nur einen eher eingeschränkten Blick auf ihre Schreibarbeit. Aber wenn sie jetzt die Augen in Hamburg schließt, wacht sie in Kaemnor wieder auf. Und recht schnell erkennt sie, dass es gar nicht so übel gewesen wäre, ab und an mal einen Tipp von ihrem Prof. anzunehmen. Und um mal etwas zu den durch besagten Prof. gegebenen Tipps im Buch zu sagen: Die sind super!

Mittwoch, 18. Oktober 2017

Medusas Fluch - Emily Thomsen

Medusa ist kein gewöhnliches Mädchen. Sie ist die Tochter der Göttin Gaia und sie ist verflucht. Von der eigenen Mutter mit einem Zauber belegt, wird sie nie die wahre Liebe finden können! Doch plötzlich taucht ein junger Mann auf, der sein eigenes Schicksal an den seidenen Faden hängt, denn jeder Mann, den die verfluchte Göttertochter liebt, erstarrt zu Stein. Und Medusa, die in der Menschenwelt unter dem Namen Marie Zuflucht gefunden hat, weiß nicht, wie sie sich von Jendrik länger fernhalten soll.

Ich war bei diesem Buch sofort in das Cover verliebt und die Geschichte brannte mir in den Gedanken. Ich wollte es lesen! Ein kurzweiliges Abenteuer mit 145 Seiten, das mich auf der Heimfahrt von der Fbm und den heutigen Vormittag gut unterhalten hat. Aber ich habe auch ein paar Kritikpunkte, denn vollkommen konnte mich die Geschichte um Medusa nicht fesseln.

Montag, 16. Oktober 2017

Die Frankfurter Buchmesse 2017 - Die zweite Heimat im Herzen

Ich gehe seit 2012 zur Frankfurter Buchmesse. In jedem Jahr gewinne ich neue Eindrücke, lerne neue Menschen kennen und Unmengen an Büchern. Erst im vorletzten Jahr habe ich begonnen, die Messe zwei Tage am Stück auszukosten. Im letzten Jahr habe ich zum ersten Mal mit anderen Autoren gesprochen. Und in diesem Jahr... davon werde ich euch in diesem kurzen Bericht erzählen.
Goodie Big Bag ;)

Der Samstag begann um 5:00 in der Früh. Ich stand auf, putzmunter, als hätte ich nicht zu wenig geschlafen. Ich schnappte den Koffer, den Rucksack und eine riesige Goodie-Tasche und lief zum Bahnhof. Den gesamten Morgen plapperte ich vor Aufregung wie ein Wasserfall, voller Vorfreude auf die Frankfurter Buchmesse. Nur eben das Gepäck im Hotel abliefern und hinein ins Vergnügen. Und so landeten wir bald darauf in den heiligen Hallen der Messe, die ich in jedem Jahr aufs Neue vermisse. 

Sonntag, 3. September 2017

FearZ - Überleben in der Endzeit

"Geschichten aus der Gruft"
Der hängt so in der Paintball Fabrik
Anmeldung ;).
Viele lieben die Serie "The Walking Dead". Aber wir wünschen uns doch sicher nicht, dass das tatsächlich mal passiert. Zombies im real life. Wie würde das denn Enden? Sicher wären wir nicht halb so cool wie unsere Helden, die seit vielen Staffeln schon in der Apokalypse ausharren, verfolgt von Untoten und anderen Überlebenden. Nur der stärkste siegt gegen den ärgsten Feind. Nein, ich will wirklich nicht, dass wir von Zombies überrannt werden und Tag für Tag ums Überleben kämpfen, Hunger leiden, Angst haben und keinen sicheren Ort mehr finden. Aber wenn ich nur zwei Tage lang in der Apokalypse überleben muss, mich nur zwei Tagen Schlafmangel und Hunger aussetzen muss, körperlicher und psychischer Belastung, dann reizt es mich doch, diesen Nervenkitzel zu suchen. Ich will nicht, dass es real wird. Aber ich liebe es einfach, zu spielen. Was nicht heißt, dass ich gut darin bin ;). 

FearZ fand am 1. September 2017 zum 4. Mal statt, in Simmern in der "Paintballfabrik Montabaur". Im März habe ich mir die Karte mit zittrigen Fingern auf der Tastatur ergattert. Die Tickets der Survivor waren schnell weg, viel zu schnell. Ich wollte nie Zombie sein. Wenn man alltäglich gegen die Dämonen im eigenen Kopf kämpft macht es für mich keinen Sinn, als ein Dämon herum zu schlurfen. Ich weiß seit dem Event natürlich, dass auch das Zombiedasein lustig ist. Ich durfte sie ja hautnah erleben. Sehr nah teilweise. Aber seit meiner Panikerkrankung bin ich wohl ein Sucher des Nervenkitzel. Ich suche die Angst und fordere sie heraus. Und was bietet sich da mehr an, als eine Apokalypse? Eine Sache, die alles mit sich bringt, was ich nicht kann. Wollen wir doch mal sehen, ob das dann wirklich so war.

Donnerstag, 17. August 2017

Palace of Pleasure - Bobbie Kitt

Als Natalie Lewis das erste Mal Hunter McVeigh begegnet, weiß sie sofort, dass er ein Mistkerl ist: reich, arrogant und leider auch unwiderstehlich sexy. Da Hunter ihr neuer Boss ist, begleitet sie ihn dennoch auf eine Geschäftsreise nach Europa. 

Doch bereits auf dem ersten Zwischenstopp muss sie feststellen, dass der Trip nicht nur der Firma dient. Denn ihr erstes Ziel ist das Palace of Pleasure – ein exklusiver Privatclub, in dem erotisches Vergnügen an erster Stelle steht. Langsam wird Natalie klar, dass sie Hunter nicht nur als Assistentin begleitet, sondern der unverschämte Kerl ganz andere Pläne mit ihr hat …(Quelle: Klappentext)


Donnerstag, 20. Juli 2017

Elesztrah - Fanny Bechert

Lysanna, eine Elfe mit verborgenen Fähigkeiten. Aerthas, ein Elf, der ihre Schatten teilt. Beide treffen mit einem gemeinsamen Ziel aufeinander: Den flammenden Lord besiegen. Dabei hat Lysanna eine besondere Motivation, schließlich hat ihr Widersacher ihren menschlichen Geliebten Mitzum in seiner Gewalt. Doch während der Vorbereitungen auf den großen Kampf kommen Lysanna und Aerthas sich näher und entdecken, dass sie weit mehr gemeinsam haben, als sie ahnen.

Ich habe das Buch letztes Jahr nach der Messe bestellt, nachdem ich am Stand keines mehr ergattern konnte. Nun habe ich es endlich gelesen und ich gebe ehrlich zu, dass ich nicht der Typ für High-Fantasy bin. Ich liebe fantastische Welten und Magie und alles, was dazu gehört. Aber irgendwie fehlt mir in solchen Geschichten oft der Bezug zum Hier und Jetzt. Bei Elesztrah hatte ich Schwierigkeiten, mich in diese Welt hinein zu versetzen, weil es mein erstes reines High-Fantasy Buch mit Elfen und Trollen und anderen Wesen war. Dennoch hat mich die Geschichte dann nach 2/3 nicht mehr loslassen wollen. Trotz einiger Zeitsprünge, die die Autorin gekonnt überbrückt hat, kam ich entgegen meiner Schwierigkeiten mit dem Genre in dieser Welt ganz gut zurecht. Wenn es auch dennoch ein wenig befremdlich blieb, aber das ist Geschmackssache.

Dienstag, 4. Juli 2017

Andernach schmeckt - Nach (Man)gold und Cupcakes

Ein Wochenende im Jahr besticht die Innenstadt von Andernach mit den köstlichen Düften von frisch gegrilltem Fleisch, süßen Backwaren und auch fruchtigen Cocktails. International geht es zu auf diesem Event der Geschmacksnerven, auf dem nicht nur die deutsche Küche eine Bühne findet. Ich konnte leider nicht an allen Ständen probieren, mein Magen war zu schnell vollgestopft mit Leckereien. Aber der Besuch hat sich gelohnt und er lohnt sich in jedem Jahr, denn wann sonst trifft man so viele bunte Menschen in der Heimat, wenn nicht auf diesen Veranstaltungen der Stadt Andernach (Auch zur Kulturnacht, zu der ich in diesem Jahr leider nicht gehen kann x_x)? Ich gehe gerne hin und schaue mir die Massen an, wie sie durch die Straßen flanieren und genießen. Und ich gehe mit ihnen und spinne im Kopf meine Geschichten, angeregt von der Stimmung auf dem Fest.


Der Ausflug begann mit einem Grummeln. Es war 13:00. Mein Magen knurrte und ich musste raus! Ich hatte die letzten Stunden in House of Night-Universum verbracht und war vollkommen ausgehungert. Wie gut, dass diese städtische Street Food Veranstaltung nicht weit von meiner Haustüre bereits auf mich wartete. Und dass mir ein guter Freund noch den (Man)gold am Stand des Rathauses angeprangert hatte. Das erste Ziel war also klar. Ich bewaffnete mich mit der Kamera, machte mich auf den Weg zu Manfred und Kollegen. Am Stand des Rathauses angekommen, fing zunächst etwas ganz anderes meinen Blick ein. Bunt bestrichene Brote in den Auslagekästen. Italienischer Frischkäse, Ingwer-Minze, Tomatenbutter und vieles mehr. Auf die Frage, ob ich gerne ein Brot hätte, musste ich nicht lange überlegen. Und ich bekam sogar drei, womit die Wahl aus der Fülle des Angebots schon gar nicht mehr so schwer fiel. Kurz darauf fand ich auch Manfred, der mich begrüßte und natürlich das Gespräch sofort wieder auf den (Man)gold lenkte, dessen Zutaten überwiegend aus der essbaren Stadt Andernach stammten. Außerdem hatte er ihn gemeinsam mit einem Kollegen am Vorabend mit viel Liebe und Mühe zubereitet. Der beste (Man)gold, den man sich vorstellen kann. Ich nahm gleich nach dem Brot ein Stück von dem in Blätterteig gehüllten Gemüse. Und ich konnte von diesem Stück kein Foto machen, so schnell habe ich es anschließend gegessen. Und so satt war ich. Aber ich ging nicht, bevor ich nicht wenigstens die fleißigen Damen und Herren am Stand einmal geknipst habe ;). Außer Manfred, der in diesem Moment außerhalb des Bildes stand. Aber den findet ihr auf seinem Blog mit Foto ;). 

Direkt nebenan gab es fruchtige Cocktails ohne Alkohol. Auf dem Weg zu meinem ausgiebigen Verdauungsspaziergang nahm ich prompt einen mit. Ich fühlte mich dezent übersättigt und schlenderte erst einmal in Richtung Museum, in dem es römisches Brot und Bratwurst gab, die ich aber in diesem Moment leider nicht essen konnte. Ich machte dann einen Schlenker über den Parkplatz, um die alten Traktoren zu bewundern. Schöne Maschinen, von denen ich keine Ahnung habe. Aber als Kinder sind wir immer sehr gerne darauf mitgefahren. Und ebenso schön fand ich später auch die Autos auf der Oldtimer-Ausstellung am Rhein. Irgendwie haben diese Kunstwerke aus einer anderen Zeit einen vollkommen anderen Zauber als die heutigen Karosserien, die eher schlicht und zweckmäßig als schick auf mich wirken. Ich mag das Markante an den alten Wagen, gerade das macht die Kunst für mich aus.

Im Garten an der Stadtmauer fand ich Reihum die Stände unterschiedlicher Andernacher Vereine, von denen ich zu meinem Erstaunen nicht viele kannte. Weltfremd in der eigenen Heimatstadt zu sein ist ein eigenartiges Gefühl. Man steht im Getümmel und kriegt nichts mit. Vielleicht schotte ich mich wirklich zu sehr ab und sollte mehr am Leben da draußen teilhaben. Andererseits wartet daheim ein aufmerksamkeitshungriges Gerät auf dem Schreibtisch, das mit Tastenanschlägen gefüttert werden will. Diese Computer sind eigenwillige Geschöpfe, besonders die mit einem Manuskript auf der Festplatte. Und das Zeitmanagement ist das eigenartigste Tier von allen, kann es doch nicht mehr als zu jammern. Aber ich schweife ab :).

Ich lauschte noch einen Augenblick der Musik der Band auf der Wiese und ging dann weiter, vorbei am Rhein zurück zur Buchhandlung Ankerbuch, die kürzlich in das alte Rathscafé eingezogen war und nun auch Kaffee und Kuchen anbot. Und Bücher. Eine tödliche Kombination, wie mein Geldbeutel ständig warnte. Aber ich blieb stark und gönnte mir statt einem Buch lieber ein paar Cupcakes, die leider so süchtig machen, dass ich nun wohl öfter dorthin muss und früher oder später dabei auch Bücher kaufen werde. Ein Teufelskreis, wenn auch ein willkommener. 


In der Buchhandlung traf ich dann Manfred wieder, der es sich dort zwischenzeitlich mit Isabel (hier ihr Blog ;)) gemütlich gemacht hatte. Seit wir uns im Andernacher Schreibkurs bei Gabriele Keiser kennen lernten, sind wir ein eingeschworenes Team von kreativen Köpfen. Und nicht nur Manfred und Isabel, auch die anderen Mitglieder der Gruppe machen den Andernacher Schreibkurs zu einem Highlight der Woche. Denn irgendwie sind wir über die Monate hinweg mehr geworden, als ein gewöhnlicher Schreibkurs. Gemeinsam genossen wir drei also einen Espresso Macchiato und viel zu leckere Cupcakes, die nach dem Verdauungsspaziergang nur gerade so Platz im Magen fanden. Der (Man)gold war ganz schön herrisch, was das betraf, räumte er den Backwaren doch nur wenig Raum zur Entfaltung ein, sodass ich auf dem Weg zum Museum dann den letzten Cupcake als Gebäck to go mitnehmen musste. 


Im Museum entspannten wir von den letzten Stunden, ließen uns dort auf den bequemen Palettenmöbeln nieder. Wir lachten und erzählten und ich schlürfte noch ein Andernacher Bier, denn Flüssigkeit stieß der (Man)gold nicht ab. Schade um den Cupcake, der den restlichen Abend neben mir auf den Paletten saß und darauf wartete, verspeist zu werden. Ich aß ihn dann, als ich schließlich zuhause ankam. Gesättigt von den Erlebnissen des Tages und irgendwie bar sämtlicher Emotionen. Aber es war keine depressive Leere. Es war die Gewissheit, dass ich einen Tag meines Lebens mit Freude gefüllt hatte und dass dieser Tag nun vorüber war. Eine Zufriedenheit im Geiste, Klarheit und der Wunsch, nun auszuruhen in vollkommener Stille in den eigentlich nie still stehenden Gedanken. Schlecht für die Arbeit am Manuskript. Gut für den Kopf ;).

Sonntag, 2. Juli 2017

House of Night - Loved von P.C. und Kristin Cast

House of Night ist meine Welt. Ich bin in dieser Hinsicht wie ein Potterhead, nur eher ein HoNhead auf die Vampyr-Reihe bezogen. House of Night ist nicht so groß wie Harry Potter. Aber es ist voller Liebe. Eine Liebe, die meine Seele vor langer Zeit geheilt hat. Ich habe es heute bemerkt, als ich Loved zuklappte, was diese Reihe wirklich für mich ausmacht. Und da ist so vieles, das ich dazu sagen könnte.

Vor vielen Jahren fand ich ein Buch, das mich aus meinem Schneckenhaus lockte. House of Night - Gezeichnet. Ich las es und war noch nicht vollkommen verfallen bei Band 1, aber ich war schon irgendwie süchtig. Und spätestens ab Band 2 und 3 war es um mich geschehen. Ich war bis über beide Ohren verliebt und ich habe zum ersten Mal wirklich eine solche Liebe gespürt. Die Liebe und Begeisterung für Bücher, obwohl ich schon seit Jahren gelesen habe. Ein Schleier von Depression hing ja doch immer irgendwo über mir, mal mehr mal weniger, und so erreichte nicht jede Zeile von den wundervollen Werken vor House of Night mein Herz. Versteht mich nicht falsch, ich habe Bücher schon immer mit Freude und Leidenschaft verschlungen, aber ich habe keines je so geliebt wie die Vampyr-Reihe. Und ich fand andere Menschen, die die Reihe liebten - vielleicht nicht so sehr wie ich, aber sie liebten sie. Und ich fand Freunde, die ich bis heute nicht missen will. Aber ich rede zu viel, das soll schließlich eine Rezension sein ;).

Samstag, 1. Juli 2017

Superbia - Deadly Sins Saga (Band 2) von Lana Rotaru

Es ist soweit! Die erste Prüfung steht an. Avery muss sich, um ihr Leben zu retten, Aufgaben um die Sieben Todsünden stellen. Sie hatte die Wahl und sie hätte einfach sterben können. Aber sie wählte die Aufgaben und wenn sie versagt, stirbt sie doch. Avery gibt sich dem Schicksal nicht geschlagen, sie schlägt zurück. Mit Adam und Knox an ihrer Seite, letzterer ein eher unwillkommener Geselle, ist er doch ein Dämon, der bevorzugt den schönen Frauen frönt. Es ist längst zu spät. Avery hat gewählt und die Schicksale der drei sind aneinander gekettet. Doch was erwartet sie in der ersten Prüfung, der Aufgabe zur Sünde des Hochmutes?

Es geht los, wie es im letzten Band endete. Avery und Adam gehen vorerst normal weiter zur Schule und versuchen herauszufinden, worum es sich bei der ersten Prüfung handelt. Dabei lüftet Avery so manches Geheimnis um diverse Mitschüler, was mich nach dem Cliffhanger im Vorgängerband schon fast nicht mehr überrascht hat. Es folgen die üblichen Keifereien mit Knox, der einen anzüglichen Spruch nach dem anderen raushaut. Ich muss zugeben, das hat mich nach einer Weile ziemlich genervt. Schließlich geht die Reise bald in das Reich der Feen, wo Avery, Adam und Knox die erste Aufgabe vermuten.

Freitag, 30. Juni 2017

Blue Whale - Der Tod ist (k)ein Spiel

Blue Whale. Ein Spiel, 50 Aufgaben, ein Sieg. Wer am Ende des Spiels durch die eigene Hand stirbt, der gewinnt. Schockiert sitze ich vor dem Bildschirm, als ich davon lese. Und ich stelle mir eine Frage, die für euch sicher ungewöhnlich klingt: Hätte ich damals den finalen Schritt mit diesem Spiel gewagt und wenigstens ein bisschen Ruhm mit ins Grab genommen? 

Zur Erklärung eine kleine Zeitreise in das Bewusstsein eines achtjährigen Mädchens, das nicht mehr leben wollte. Das einsam war und sich nach Liebe sehnte, jedoch nur Ablehnung erntete. Und so lernte sie, sich selbst und die Menschen zu hassen. 

Freitag, 16. Juni 2017

Ein Herz aus Eis und Schnee

Die Hitze drückte seit Tagen auf Carlas Gemüt. Der Sommer schlug mit Temperaturen über der vierzig Grad Marke um sich und Schatten war Mangelware. Und bei diesem Dreckswetter musste sie nach draußen. Raus aus ihrer schönen, klimatisierten Wohnung, hin zur Arbeit. Ein Büro, das sicher noch einige Grade höher kochte, als die Sonnenbank der Außenwelt. Carla schüttelte den Ekel von ihren nackten Schultern. Entgegen dem üblichen Dress Code verzichtete sie einfach auf den schicken Business Look. Scheiß auf das Aussehen, es war verdammt heiß! Die weißen Shorts gaben den Blick auf den Ansatz ihres Hinterns preis und das Top ohne Träger hockte locker auf ihrer Brust, gehalten allein von Carlas angehaltenem Atem. Später würde es an ihrer Haut kleben und keinen Millimeter mehr verrutschen.
Mutig drehte die junge Frau den Schlüssel im Türschloss. Jede Sekunde würde ihr eine schwüle Wand entgegen schlagen und vermutlich die wundervolle Kälte der Klimaanlage aus der Wohnung saugen. 
Die Uhr tickte erbarmungslos an Carlas Handgelenk. Sie begann, die Zeit zurück zu zählen. Ihre Finger schlossen sich um den Türgriff. 
“Drei…”
Das kühle Metall begrüßte ihre vor Angst schwitzige Haut. Sie musste fest zugreifen, um nicht abzurutschen.
“Zwei…”
Langsam, nur um Millimeter, senkte Carla den Griff. Dass die Tür bloß nicht aufsprang, ehe sie bei der Null ankam.
“Eins…”
Ein Beben pulsierte durch Carlas Innerstes. Ein unangenehmes Kribbeln, wie die Taubheit, wenn man zu lange auf den eigenen Beinen gesessen hatte. Sie wollte nicht in dieser Hölle dort draußen Brutzeln!
“NULL!!!”

Montag, 5. Juni 2017

Die Schöpfer der Geheimnisse - Teil 5: Frühling in der Luft

„Bleib stehen! Ich rede mit dir!“, rief Lara wie eine aufgebrachte Furie. Elanie suchte ihr Heil vermeintlich in der Flucht. Eigentlicher Sinn ihrer schnellen Schritte war jedoch, die Windbändigerin von den anderen Schülern fortzulocken. Ein vier Augen Gespräch hielt das Erdmädchen für überfällig, hatte sie doch bislang nur als geheimnisvolle Fremde agiert. Elanie spürte, dass es an der Zeit war, den direkten Kontakt mit den Mädchen aufzunehmen. Weder mit Wibke noch mit Felicia hatte sie auch nur ein Wort gewechselt, nachdem sie die Ringe zu ihnen brachte. Beide Male wären fast in einer Katastrophe geendet. Elanie war gerade noch rechtzeitig eingetroffen.
„Wirst du wohl…“, fluchte Lara. 
Elanie spürte den Windhauch, der die Wut von Lara begleitete. Wie ein Flüstern zog er an ihr vorüber. Der Ring dämpfte die Macht des Mädchens, sodass sie sie mühsam bündeln musste, um sie zu nutzen. Ohne den Ring wäre Elanie längst von einem Tornado hinfort geweht worden. Ein Glück, dass Lara ihn nicht wieder von ihrem Finger gerissen hatte.

Sonntag, 28. Mai 2017

Die Schöpfer der Geheimnisse - Teil 4: Der Erde entsprungen

„Elanie? Elanie, wach auf!“
Elanie schreckte auf. Zwei Hände schüttelten ihren Körper, der sich noch im Halbschlaf befand. Als sie endlich ins Wachsein glitt, schnellte ihr Kopf beinahe gegen den ihres Gegenübers. Ihre Mutter saß mit besorgtem Blick an ihrem Bett und musterte das Kind argwöhnisch. Mit beiden Händen umklammerte sie die Schultern der Tochter.
„Was war denn los?“, fragte Elanies Mutter und erst da erinnerte das Mädchen sich.
„Alptraum“, murmelte sie, schlug die Decke wieder über ihren Kopf und drehte sich um. Eine Träne kullerte aus dem linken Auge, doch sie blinzelte das unerwünschte Objekt weg. Nein. Es war alles gut. Es war nur einer dieser Alpträume, die sie seit dem Vorfall heimsuchten.
„Schatz, das kann so nicht weiter gehen. Schon die ganze Woche verbringst du im Bett, gehst nicht mehr vor die Tür und hast jede Nacht Alpträume. Ich höre dich bis nach unten schreien. Bist du sicher, dass du nicht mal einen Termin mit Dr. Samson machen willst?“
„Mir geht es gut, Mom“, murmelte Elanie genervt. Sie zog eines der Kissen auf der anderen Seite des großen Doppelbettes heran und legte es auf ihr Ohr, damit sie die Tiraden ihrer Mutter nicht mehr anhören musste. Ein verzweifelter Seufzer erklang, ehe die Tür ins Schloss fiel. Endlich allein. Mit sich und ihren Alpträumen in einem Raum. Was kümmerte es sie? Lieber hier mit ihnen als dort draußen mit den wahren Schatten. Sie hatte sie gesehen. Hatte gesehen, was sie mit ihren Freunden angestellt hatten. Und sie war machtlos gewesen, den Fähigkeiten in ihrem Blut zum Trotz. Die Seelen der Freunde waren vor ihren Augen zerfallen in ein dunkles, kaltes Nichts. Unwiederbringlich. Elanie zog die Beine an und schlief in Föten Stellung wieder ein. Ein unruhiger Schlaf, denn die Bilder kehrten immer zurück, wenn sie die Augen schloss. 
In der Schublade lagen noch die Ringe, die sie hatte retten können. Doch sie strahlten nicht mehr. Nicht einmal ihr eigener hatte den Glanz in seinem Inneren, der einst ihr Gemüt zum Leuchten brachte, wann immer sie traurig war.

Sonntag, 14. Mai 2017

Die Schöpfer der Geheimnisse - Teil 3: Von Luft umgarnt

Hausarrest und Handyverbot waren so ziemlich die letzten beiden Worte, die Lara hören wollte. Ihre Eltern hatten am Morgen nach der Party ein verkohltes Haus vorgefunden und entsprechend reagiert. Es war doch kein Problem für die reiche Familie, sich ein neues Heim zu kaufen. An Geld mangelte es wohl kaum. Was machte da schon eine Villa mehr oder weniger? Lara verstand den Kern des Problems nicht. Klar, eine Strafe musste sein. Erziehung, Lerneffekt, was auch immer. Aber war denn wirklich diese Form von Bestrafung notwendig? Hausarrest und keine Verbindung mehr in die Außenwelt? 
Lara zuckte mit den Schultern und starrte aus dem Fenster der Limousine, in der sie auf die Rückkehr ihrer Eltern aus der Bruchbude wartete. Sie begutachteten den Schaden nun zum dritten Mal. Die Inneneinrichtung der Villa war größtenteils hinüber, aber an und für sich war das Haus nicht zerstört. Es war einfach nur ziemlich renovierungsbedürftig. Wer Geld wie Heu hatte, konnte sich locker einige Nächte im Hotel und eine aufwendige Instandsetzung des Hauses leisten. Aber besser wäre doch eigentlich, gleich ein neues Heim anzuschaffen. Lara träumte ohnehin seit langer Zeit von einem zweiten Zimmer. Die Gelegenheit bot ihren Schopf und sie mussten lediglich zugreifen.
„Junge Dame, dass du in deinem Alter mal eine Party schmeißt, sobald wir weg sind, war ja zu erwarten. Aber das ist der absolute Gipfel! Eigentlich sollten wir dich dafür noch gleich in ein Internat stecken!“
Lara fand, dass ihre Mutter übertrieb. 
„Meinst du? Sei nicht so dramatisch, Mutter. Häuser brennen ab und an mal, das nennt sich Unfall. Und außerdem habe ich nicht dafür gesorgt, dass die Bude Feuer fängt.“
Während ihre Mutter wie ein übervoller Luftballon zu platzen drohte, ignorierte das Mädchen die angespannte Atmosphäre. 
„Komm raus da.“ Knochige Finger legten sich um Laras Handgelenk und zerrten sie gewaltsam aus der Limousine. 
„Lass mich los!“
„Hier. Findest du das etwa nicht dramatisch? Lara, du hast ein Haus abgebrannt!“
„Fast!“, jammerte Lara. „Es steht noch. Die Feuerwehr sagt, dass es nicht so bald einstürzen wird.“
„Wie naiv bist du eigentlich? Haben wir dich so erzogen?“
Lara schnaubte, verschränkte die Arme vor der Brust und wandte den Blick ab. Genau genommen hatten ihre Eltern sie gar nicht erzogen. Sie kämpfte für sich allein, wann immer sie musste. Außerdem bekam sie stets alle Annehmlichkeiten, nach denen sie fragte. Lara bestellte und Vater und Mutter lieferten. 
„Hast du etwa den Schnaps deines Großvaters an deine Freunde verschenkt?“, unterbrach ihr Vater empört den Streit zwischen Mutter und Tochter, nur um einen neuen Grund für die allgemein negative Stimmung beizutragen. 
„Wie hast du das angestellt?“, wollte ihre Mutter wissen. „Was treibt ihr Teenager in diesem Alter nur? Wir haben früher nicht so gefeiert.“ 
„Keine Ahnung, plötzlich hat alles gebrannt! Ich habe gar nichts gemacht!“
Laras Vater brummte. „Dann war es einer der Harlunken unter deinen Gästen. Ich wusste, dass dir diese Pseudo-Freunde nicht guttun!“ 
Gemeinsam verließen sie die beinahe Ruine auf dem Weg zum teuren Vehikel auf der anderen Straßenseite. Laras Mutter redete ohne Unterlass, doch das Mädchen hörte längst nicht mehr zu. Sie verschloss die Ohren vor den Worten. Sie wusste, wer ihr den Schlamassel eingebrockt hatte. Sie wusste nur nicht, wie. Kein Alkohol der Welt konnte ihr die Erinnerung an die gestrigen Ereignisse nehmen. Felicia hatte gebrannt. Sie selbst war das Feuer gewesen. Nur wie hatte sie das angestellt? War sie eine Pyromanin? Ein Schamane? Oder doch eine mutierte Missgeburt, wie sie sie während der Party genannt hatte? Fragen über Fragen. Sie würde das Miststück am nächsten Tag in der Schule persönlich zur Rede stellen.
„Wo ist dein Handy?“, fragte Laras Mutter. Widerwillig kramte sie das Smartphone aus der Handtasche und reichte es ihr. Ein Statussymbol weniger. Aber den Status, den hatte sie noch!

Sonntag, 7. Mai 2017

Die Schöpfer der Geheimnisse - Teil 2: Im Wasser geboren

Der Streit war unüberhörbar. Wibke ging mit leisem Seufzen an den beiden Mädchen vorüber. Lara legte sich selten mit Schülern unter ihrem Niveau an. Es musste etwas von höchster Wichtigkeit sein. Und höchste Wichtigkeit bedeutete bei Mädchen wie Lara schon, dass jemand ihr T-Shirt beleidigt hatte. Doch kaum fiel das Wort ‚Party‘ in Kombination mit den Satzfetzen ‚Nicht kommen‘, ging Wibke ein Licht auf. Offenbar wollte das andere Mädchen zu Laras Party am Wochenende gehen und diese begrüßte den Gedanken nicht sonderlich. Wibke kannte Laras aktuelle Konkurrentin nicht persönlich, hatte sie ab und an gesehen, doch das war auch schon alles. Mit einem raschen Seitenblick nahm Wibke die Szene auf. In der Luft knisterte das Unbehagen wie winzige Blitze. Laras Tonfall sprach Bände und in den Augen der Gegnerin loderte ein Waldbrand. 

Freitag, 28. April 2017

Die Blutschule - Max Rhode (Sebastian Fitzek)

Die Blutschule ist geschrieben von einem Charakter, den Sebastian Fitzek als Protagonist in "Das Joshua-Profil" geschaffen hat. Klingt kompliziert? Wenn man es ein paar mal vor sich hin sagt, dann ist es gar nicht mehr so schwer zu verstehen. Ich habe lange überlegt, welches der beiden Bücher ich als erstes lesen soll und mich dann für dieses hier entschieden. Im Endeffekt hätte ich wahrscheinlich auch beim Joshua-Profil nicht schlafen können.

Die Brüder Simon und Mark ziehen gezwungenermaßen mit ihren Eltern in ein Häuschen mitten im Nirgendwo. Raus aus dem überfüllten Berlin, hinein in die Einöde Brandenburgs. Die Jungs sind nicht begeistert und ihr Vater hat Mühe, sie von dem tollen Umzug zu überzeugen. Doch so einsam und behaglich ist es in der Gegend, in die sie ziehen, gar nicht. Das Böse lauert im Ungewissen und alte Gruselgeschichten nehmen unerwartete Formen an. Die Blutschule ist die Schule des Überlebens. Der Teufel ist der Lehrer in Menschengestalt.

Donnerstag, 27. April 2017

Die Schöpfer der Geheimnisse - Teil 1: Dem Feuer ergeben

„Komm schon, das wird lustig!“
Aufgeregt wedelte Jonas vor Felicia mit den Armen herum. Sie seufzte. Ihr bester Freund hatte einen seltsamen Sinn für Humor. Dass er diesen Vorschlag wagte, war ihr ein Rätsel. Sie selbst hieß es nicht gut, schließlich ginge dieses Vorhaben auch auf ihre Kappe. Und den Ärger wollte sie sich lieber ersparen.
„Ich weiß nicht“, erwiderte Fee und stellte eines der vielen Bücher aus ihren Armen hinein in den Spind. Sie dachte darüber nach, ob sie das blaue oder das rote Notizbuch mitnehmen sollte. Im Unterricht kritzelte sie lieber in ihren kleinen Schätzen, als dem Stoff zu lauschen. Vor allem die kommende Geschichtsstunde jagte ihr einen Schauer über den Rücken. Mr. Miller war gefühlte hundert Jahre alt, sprach furchtbar langsam und dehnte jedes Wort noch einmal um ein Vielfaches. Er war die personifizierte Nudelmaschine, nur dass er Sätze statt Teig durch seine Gewinde drehte, sie endlos in die Länge zog und das wieder und wieder. Fee schüttelte sich bei der Vorstellung, griff nach dem roten Notizbuch, kramte dazu noch die Geschichtsunterlagen heraus und packte beides in ihre Schultasche.
„Komm schon, bitte!“, flehte Jonas. Er faltete die Hände wie zum Gebet und kniete nieder, als wollte er ihr einen Heiratsantrag machen. Peinlich berührt ließ Fee den Blick umher schweifen. Wenn das einer ihrer Mitschüler sah. 

Mittwoch, 26. April 2017

13 Reasons Why... **Mögliche Spoiler**

Ich habe heute morgen 13 Reasons Why zu Ende gesehen. Ich kann nur bestätigen, dass die Serie noch einmal besser ist, als das Buch. Weil sie so viel mehr beleuchtet. Sie zeigt so viele Facetten auf und was kann ich noch sagen? Die Serie zeigt keine Fiktion. Das ist Realität. Die meisten Menschen, die ich kenne, sind nicht wie Hannah Bakers Pseudo-Freunde. Die meisten Menschen, die ich kenne, liegen mir am Herzen und ich liege ihnen am Herzen. Wir sind füreinander da und haben auch einmal Streit, aber wir kommen darüber hinweg. Wenn nicht, dann trennen sich vielleicht Wege, aber daran enden keine Leben. Hannah Baker hat sich umgebracht. Und viele Menschen tragen eine Mitschuld.

Dienstag, 25. April 2017

Engelsmorgen - Lauren Kate

Es ist selbst für mich eine sehr lange Zeitspanne, wenn ich die Fortsetzung erst um die 5 Jahre später lese. Länger als 1 Jahr nehme ich mir eigentlich nicht als Unterbrechung. Mein Gedächtnis ist nämlich jetzt schon die unordentlichste Schublade, die man sich vorstellen kann. Ich müsste viel mehr Bücher noch einmal lesen, um wieder aufs Neue herauszufinden, warum ich sie so gerne mochte. Aber nun zu Engelsmorgen.

Luce und Daniel wurden zum ersten Mal nicht von dem Fluch getrennt, der auf dem Liebespaar lastet. Doch das beschwört mehr Probleme herauf, als erhofft. Plötzlich scheint die gesamte übernatürliche Welt hinter Luce her zu sein. Und Daniel muss sie beschützen. Er darf sie nicht noch einmal verlieren. Aber Luce will endlich wissen, was in den vielen vergangenen Leben geschehen ist, an die sie sich nicht erinnern kann. Und was der wirkliche Grund ist, dass ein Krieg zwischen Gut und Böse kurz bevor steht.

Samstag, 1. April 2017

Neuzugänge

Ich komme nicht mehr unter die 60 zu lesenden Bücher xD. Alles, was ich mir vornehmen kann, ist nach und nach zu lesen, mal schneller, mal langsamer. Denn es gibt da so einen Tag im Jahr: Den Geburtstag. Da kriegt man Bücher oder schenkt sie sich selbst. Weihnachten ist nicht ganz so schlimm, aber ein Geburtstag ist tückisch! Ich habe ganze 5 Bücher aus dem Drachenmondverlag auf meinen SuB gelegt. Und es gibt noch weit mehr Bücher dieses Verlages, die ich dann alle beim Sommerfest im Juli einsacken werde. Oh, das wird ein zweistelliger Einkauf mit dreistelligem Betrag. Hier also die aktuellen Neuzugänge vom Drachenmondverlag:

  • Funkenmagie - Liane Mars
  • Water Love - Marion Hübinger
  • Der nächste Freitag kommt bestimmt - Elke Thomazo
  • Ein Käfig aus Rache und Blut - Laura Labas
  • Ein Hauch von Schicksal - Lara Wegner
Ebooks, die nun noch folgen:
  • Between: Zwischen Wahrheit und Lüge - Jennifer Jancke
  • Superbia: Deadly Sins Saga 2 - Lana Rotaru
  • Medusas Fluch - Emily Thomsen
  • Palace of Pleasure - Bobbie Kitt
  • Royal Me: The Masquerade - Tina Köpke
Um dem Ansturm an Büchern wenigstens nicht allzu hilflos gegenüber zu stehen, habe ich mir selbst eine Art Challenge gesetzt. Voraussetzung: Mindestens eine Stunde vor dem Schlafen gehen noch lesen. Ziel: 4-6 Bücher pro Monat verschlingen, unter anderem auch wieder in Lesenächten. Bei lebendigem Leib, ehm, ich meine Einband. Wir werden sehen, wohin das noch ausufert ;).

Dienstag, 28. März 2017

Herz im Kopf - Sarah Neumann

Die erfolgreiche Assistentin der Geschäftsführung von Highres Media in Chicago Alexis lebt mit ihrer Zwillingsschwester Robin in einer gemeinsamen Wohnung. Doch bis auf das Aussehen und die Wohnung teilen die Schwestern kaum Gemeinsamkeiten. Als Robin sich bei einem Unfall verletzt, bittet sie ihre Schwester Alexis, an ihrer Stelle zu einem Speeddating zu gehen. Alexis lässt sich widerwillig darauf ein, für einen Abend Robin zu sein, und lernt prompt Matthew McRae kennen. Es scheint Liebe auf den ersten Blick. Aber er gehört nicht ihr, er gehört Robin. Als Matthew dann auch noch bei Highres Media als Alexis neuer Kollege im Projektteam anfängt, steht die Welt vollkommen Kopf. 

Ich habe das Buch auf der letzten Frankfurter Buchmesse gekauft, weil mich die Geschichte sehr gereizt hat. Wie wird dieses Doppelleben wohl auffliegen, das Alexis dort spielt? Aber beim Lesen hat sich herausgestellt, dass die Beschreibung im Klappentext nur ein kleiner Teil der großen Wahrheit war. Ein Schnipsel der Ereignisse, der nicht einmal die größte Rolle im Buch spielt. Herz im Kopf hat mich sogar auf den ersten Seiten ein wenig enttäuscht.

Montag, 27. März 2017

#wirsindtraumfaenger Tag 21 bis Tag 27 - Nachträge über Nachträge :D.

Ich habe die letzten Tage nicht einen #wirsindtraumfaenger Post verfasst. Das sollte ich dringend nachholen! Zwischen Ruhe und Erholung habe ich es irgendwie ein wenig aufgeschoben. Ein ganz kleines Bisschen. Aber hier sind die letzten Tage seit dem 21.3. ;):

#wirsindtraumfaenger Tag 21: Beste Filmstory
Ich liebe Filme, gehe furchtbar gerne ins Kino und meine Lieblingsstory ist Star Wars. Ich habe Krieg der Sterne als Kind in einem Stapel aus Videokassetten meiner Eltern gefischt und dann wieder und wieder geguckt. Der 5. Film war es damals und ich verstand zwar die Zusammenhänge nicht recht, die anderen Teile sah ich erst Jahre später. 

#wirsindtraumfaenger Tag 22: Empfiehl eine Debütantin / einen Debütanten
Es gibt so viele tolle Geschichten! Aber wenn es um Debütanten geht, da fällt mir direkt Jenny Karpe ein. "Zwei Kontinente auf Reisen" erschien zwar bereits Mitte letzten Jahres, aber es ist ein Debüt und noch dazu eines, auf das ich lange genug gewartet hatte. Seit der Frankfurter Buchmesse 2015 habe ich nach einem Buch von ihr gesucht. Und das, weil sie die einzige Autorin unter den Schreibnachtlern auf der Messe war, von der ich eine Visitenkarte erhielt, die aber keinen eigenen Roman vorstellte. Ich war damals ziemlich scheu und jeder drückte mir freundlich Goodies in die Hand mit tollen Covern. Außer Jenny Karpe. Das machte sie verdächtig. Auf der Visitenkarte stand doch Autorin! Wo war das Buch? Und es kam im folgenden Jahr. Und hier ist die Rezension dazu. Ein kurzer Einblick: Die Geschichte hat mich mehrfach überrascht und mit tollen Wendungen geglänzt ;).

Donnerstag, 23. März 2017

Die erste Writer's Soul Autorenbox

Heute kam sie, die allererste Writer's Soul Autorenbox mit dem Motto "In a Plotbunny World". Die Box wird 4-mal im Jahr von Juliana zusammengestellt und an leidenschaftliche Autoren versendet, sofern diese zuschlagen und eines der guten Stücke bestellen. Ich bin durch das Schreibnacht-Forum auf diese Aktion aufmerksam geworden und war natürlich sofort gepackt von der Idee. Schließlich gibt es mittlerweile für alles eine Abobox. Und ich wollte schon immer mal eine haben, wusste aber nie, welche ich denn nehmen soll. Aber einer Box speziell für Autoren, der konnte ich nicht widerstehen. Natürlich musste ich dann die Märzbox sofort bestellen. Und hier ist sie, die erste von vielen:

Die Box kommt schön verpackt mit goldenem und schwarzem Papier, was ihr ein edles Aussehen verleiht. Natürlich liegt der Briefumschlag mit dem Spruch "Ich öffne mich zum Schluss" ganz oben. Also habe ich den als erstes ganz weit weg gelegt, um nicht in Versuchung zu kommen, während ich die anderen Schätze inspiziere.






Die Box enthielt zwei Bücher, eine Box, ein Lavendelsäckchen, Gummibärchen, Smartys, Plotbunnywürfel und den Umschlag. Und zwei Visitenkarten. Hach, es war Liebe auf den ersten Blick.












Dienstag, 21. März 2017

Mondprinzessin - Ava Reed

An ihrem 17. Geburtstag ist Lynn nicht viel glücklicher, als die Tage und Jahre davor. Erst wenn sie 18 ist, in 365 Tagen, wird sie endlich frei sein! Von den Eltern ausgesetzt und seither in einem Heim lebend, erwartet sie diesen Tag sehnsüchtig. Bis an ihrem 17. Geburtstag plötzlich ihr Körper anfängt zu leuchten und sich ein seltsames Sternbild auf ihrem Arm abzeichnet. Was passiert mit ihr und wer sind diese Männer, die sie töten wollen?

Der Titel "Mondprinzessin" weckte bei mir immer die Assoziation zu Sailor Moon. Selbst wenn die Geschichte mit der Kriegerin für Liebe und Gerechtigkeit nichts zu tun hat. Dieses war das erste Buch, was ich von Ava gelesen habe. Der flüssige und mitreißende Schreibstil hatten mich sofort und die Geschichte machte mich neugierig. Ich wollte wissen, was es mit Lynns Schicksal auf sich hatte, warum sie sich als entführte Mondprinzessin entpuppte und wer ihr das angetan hatte.

Sonntag, 19. März 2017

Selection: The One - Kiera Cass

Es ist ganz nah, das große Ziel von America Singer, Maxon zu erobern! Nur noch 4 Mädchen sind im Rennen um den Prinzen. Eine von ihnen wird seine Frau. Aber kann America es allen Stolpersteinen zum Trotz schaffen, Maxon endlich ihre Liebe zu gestehen und gleichzeitig dem Volk zu beweisen, dass sie eine geeignete Prinzessin und künftige Königin ist?

Ich habe Band zwei vor vielleicht einem Jahr gelesen. Das ist lange genug her, dass ich einige Details nicht mehr wusste. Aber ich wusste noch genug, um das Buch zu verstehen (wenn ich auch bei 2 Stellen eine Freundin fragen musste, wie das nochmal war ;)). Damals endete das Buch eigentlich mit einem Cliffhanger, nach dem ich sofort hätte weiterlesen sollen. Aber wer mein Regal kennt, der weiß: Ich lese nicht immer in rationaler Reihenfolge, die große Auswahl ist schuld.

Es hat sich viel verändert seit Beginn von Americas Reise. Neue Gefühle, neue Feinde, neue Probleme. Die Rebellen greifen zu drastischen Maßnahmen, um ihrer Meinung Ausdruck zu verleihen. Die Oberzicke ist plötzlich handzahm und sogar ich begann, sie zu lieben. Und der Prinz scheint mal vollkommen übergeschnappt und mal liebestoll zu sein. In der ersten Hälfte des Buches ging er mir zumindest gehörig auf die Nerven. In dieser Hälfte passierte auch generell nicht sonderlich viel. Es gab die üblichen Partys und gemütliche Stunden im Damensalon. Der übliche Medienrummel, wenn auch dieses Mal eher eingeschränkt. Und das übliche Drama, das wir ja schon aus Band 1 und 2 kennen. Aber nach der Mitte ging es dann endlich rund.


Ich konnte The One nicht mehr aus der Hand legen und musste mich zusammenreißen, nicht Zeile um Zeile zu überspringen, so gebannt war ich von der plötzlich zugespitzten Handlung. Es war ein langsames Zuspitzen und dann ein rasanter Abgang. Ich musste die ein oder andere Träne vergießen. So viel Drama war bald doch zu viel für mein Herz und ich suchte verzweifelt nach einer Lösung des Schlamassels. Dabei ist die Autorin immer sehr realistisch geblieben und hat America nicht zu sehr aus der Reihe tanzen lassen, auch wenn diese es unbedingt wollte. Am Ende wartet ein spektakuläres Finale, in das man eiskalt hineingeworfen und nicht wieder herausgezogen wird. Ich war geschockt über die großartige Wendung, wobei großartig die Ereignisse in der Handlung zu positiv bewertet. Es war schrecklich. Aber es musste geschehen. Und ich musste wieder weinen. 


Alles im Allem hat der finale Band um America und Maxon mir genau das gegeben, was ich erwartet habe. Eine dystopische Geschichte mit königlichem Flair und dem Kleinmädchentraum des Prinzessin-Sein. Ein romantischer Prinz mit klaren Entscheidungsschwierigkeiten, aber immer noch dem nötigen Seufz-Effekt. Und eine Handlung, die der Romanze das nötige Feuer gibt, um sie besonders zu machen. Ich liebte diese Reihe und werde gerne bald die Fortsetzung um die Tochter der beiden lesen, die ich seit 2 Jahren *schäm* signiert im Regal stehen habe. Und ich freue mich auf noch mehr romantisches Prinzessinnenflair in dieser Anschlussreihe ;).

Dienstag, 14. März 2017

Geisterhaft Verpflichtet

Das hier ist die erste Geschichte, die ich zu einem Schreibwettbewerb eingereicht habe. Leider konnte sie wohl nicht überzeugen. Aber ich freue mich, sie euch nun auf meinem Blog vorstellen zu können. Es hat Spaß gemacht, sie für einen Wettbewerb zu verfassen. Und es geht um ein Thema, das mich häufig beschäftigt: Erfahren, was wirklich wichtig ist im Leben. Besonders in der Schule. Das ist nur eines von vielen meiner Herzen-Themen. Aber lest selbst, ob euch diese Geschichte gefällt ;)

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Kiara betrachtete gelangweilt den vollen Becher in ihrer Hand. Die wabernde Flüssigkeit stank zum Himmel. Um sie herum tanzten die Partygäste berauscht von dem ekelhaften Gebräu, das ihr irgendjemand wortlos in die Hand gedrückt hatte. Sie gab nichts auf Alkohol, ihr Status war ihr zu wichtig, um ihn sich mit Eskapaden zu versauen. 
„Trink doch mal was, Süße! Du bist noch voll nüchtern!“, gröhlte Susanne, die sich aus der Masse der wogenden Körper löste und auf sie zu stolperte. Kiara seufzte genervt.
„Ne, lass mal. Ich habe besseres zu tun. Wo ist eigentlich Julian?“
Susanne zuckte desinteressiert mit den Schultern. Als jemand ihren Namen rief hüpfte sie jubelnd und ohne zu antworten wieder auf der improvisierten Tanzfläche im Esszimmer des Hauses. Die Möbel stapelten sich in einer Ecke des Raumes, sodass sich für die zappelnden Körper ausreichend Platz bot. Kiara schob sich an den Betrunkenen vorbei.

Freitag, 10. März 2017

Meine Figuren in "Kein Erwachen" - Wie ich sie mir vorstelle

Ihr wolltet es nicht anders! Ihr wollt unbedingt meine Fantasiegestalten kennen lernen? Nun, ich sagte, ich möchte euch gerne Emilia, Carina und Erik vorstellen. Ich habe festgestellt, dass es nicht so einfach ist, sie äußerlich zu beschreiben. Aber wenn ich Fotos sehe, dann springen mir meine Figuren sofort ins Auge. Ich weiß dann, dass sie es sind. Das werde ich in Zukunft wohl häufiger auf diese Weise machen, die Fotos meiner Charaktere suchen und sie dann beschreiben. Ein Bild vor Augen kann deutlich klarer sein, als eines im Kopf ;). Und hier sind sie:

Dienstag, 7. März 2017

Löwenflügel - Thalea Storm

Löwenflügel handelt von dem jungen Leo und seiner Klassenkameradin Maya. Leo ist ein recht sonderbarer Kerl, grenzt sich aus, will mit niemandem etwas zu tun haben und wirkt andauernd
nervös. Er wird schief angesehen, aber eigentlich weiß niemand, was er überhaupt hat. Bis auf Maya, die als Klassenbeste gebeten wird, sich seiner anzunehmen. Doch diesen Jungen wieder auf die Beine zu ziehen ist gar nicht so einfach. Nach und nach versteht Maya Leos Problem, eine soziale Phobie, und beginnt, ihm zu helfen. Leo findet in Maya eine neue Freundin und neuen Halt. Doch kann das Mädchen ihm tatsächlich helfen, diese Phobie zu besiegen, und ihm damit ein normales Leben zu ermöglichen? Denn das “Wir gegen den Rest der Welt” hat einen Haken.

Ich habe Löwenflügel natürlich mal wieder gefunden, indem ich Self-Publisher stalke :D. Es fasziniert mich, wie sie es schaffen, ihre Bücher selbst auf die Beine zu stellen und zu vermarkten. Löwenflügel hatte mich mit der Idee sofort, denn Panikattacken sind leider auch mir ein Begriff aus meiner Vergangenheit. Und es war mir eine Herzensangelegenheit zu erfahren, ob Leo es schafft, dieser Phobie zu entfliehen, und ob ausgerechnet Maya ihm dabei helfen kann. Denn so einfach, wie sie sich das vorstellt, ist es gar nicht. Ich sollte es wissen. Viele Menschen haben sich damals an mir die Zähne ausgebissen xD.

Donnerstag, 16. Februar 2017

Leserleiden... der SuB und seine Tücken

Ich habe erfolgreich ein Buch von meinem Stapel weggelesen! Der Zähler sinkt auf 63 zu lesende Bücher. Endlich! Ein Hoffnungsschimmer am Horizont, dass ich mein Regal einmal halbwegs leer gelesen haben werde. Das Ziel von einem ständigen SuB von nicht mehr als 15 Büchern rückt in greifbare Nähe *hust*. 

Und dann kam es vollkommen anders. Ein Gewinnspiel, ein Blinddate mit einem Buchcharakter. Datingprofile wurden in der Veranstaltung des Eisermann-Verlages veröffentlicht. Freudig suchte ich meinen anonymen Traummann aus. Ich fand ihn schnell. Ein lustiger Geselle. Sucht auch gerne mal Streit, scheut nicht vor Gewalt gegen die, die sie verdienen, hat Humor und einen recht eigenwilligen Charme. Ich ignoriere die Tatsache, dass ich bereits einen solchen Charmebolzen an meiner Seite habe. Fiktive Männer zählen schließlich nicht zur Kategorie "Fremdgehen". Und einen Tag später...

Herzlichen Glückwunsch! Du bist Gewinner eines eBooks von 
"Schattenengel" von Sara Brandt.

Somit steigt der Zähler kurzerhand wieder auf 64 Bücher. Weil ich den Datingprofilen nicht widerstehen konnte! Seufz... Es gibt noch mindestens 2 eBooks, die ich im Lauf des Februars kaufen wollte... Aber ich bin nicht allein. So viele Lesesüchtige Menschen gibt es dort draußen! Gemeinsam sind wir schwach! Und kaufen uns weiterhin an Büchern glücklich ;).

Dienstag, 14. Februar 2017

Happy Valentine's Day!!!

Es ist Valentinstag! Der Tag der Liebe und der Verliebten! Und es gibt verdammt viele Singles da draußen, die diesen Tag verfluchen. Die Liebe in allen Ecken, die Herzchen, überall lauern die Farben Rot und Pink. Grausam, nicht wahr? Ich konnte Valentinstag noch nie sonderlich leiden, dabei bin ich nicht Single. Es gab damals an unserer Schule zu Valentinstag die Möglichkeit, Rosengrüße anonym oder mit Namen zu versenden. Was waren die Mädchen immer glücklich, wenn sie eine Rose bekamen. Und wie schön diese Blumen waren! Aber ich habe nie eine einzige erhalten. Weil mich niemand mochte :(. Jaaaa, eine Runde Mitleid, aber das ist Vergangenheit xD. Ich kriege zwar heute auch keine Rosen, aber ich sehe das mittlerweile anders. Wenn die Menschen einen Tag brauchen, an dem es etwas bedeutet, "Ich liebe dich" zu sagen, dann sollen sie ihn haben. Mir genügt dazu auch jeder andere Tag im Jahr. Denn Liebe sollte man sich immer zeigen. Dafür braucht man keinen Feiertag. Aber nun zu meiner Valentinstags-Geschichte, denn da habe ich auch noch eine für euch. Ich hoffe, ihr könnt darüber lachen. Ich hoffe auch, dass sie ausreichend kitschig ist ;). Und ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!

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"Ich liebe dich!", ruft sie und fällt ihrem Freund überschwänglich in die Arme. Ich verziehe die Mundwinkel zu einem krummen Nicht-Lächeln, während ich das Pärchen neben mir auf der Parkbank beim Knutschen beobachte. Durch zusammengekniffene Augen. Mit einem angewiderten Seitenblick. Mein Mittagessen, ein labberiges Sandwich, wirkt in dieser Situation nicht mehr appetitlich.
"Oh Mary!", stöhnt der Verehrer an ihren Lippen. Ein Würgereiz bleibt mir im Halse stecken. In einer Hand hält der Mann noch die Pralinenschachtel, die er vor lauter Liebe schon gar nicht mehr überreichen konnte. Das pinke Etwas plumpst auf den freien Platz zwischen mir und dem Paar, die grelle Aufmachung des Geschenkes blendet mich. Diese Farbe ist das Grauen aller Menschen mit Sinn und Verstand. Mehr Klischee ist nun wirklich nicht drin.

Sonntag, 12. Februar 2017

Exordium: Deadly Sin Saga 1 - Lana Rotaru

Ok... Wie soll ich mich jetzt verhalten? Ich meine... ich lese das eBook. Ich rechne mit noch 45 Minuten Lesezeit, denn so prognostiziert es meine Kindle App. Und plötzlich steht bei 84% "to be continued". Was zum TEUFEL?!?! Lana, du bist wirklich eine Leserquälerin! Lasst mich in der folgenden Rezension verraten, warum sie das ist. Aber erst einmal zu der Frage, worum es eigentlich in Exordium geht:

Avery kann ihre baldige Volljährigkeit kaum erwarten! Es ist nur noch eine Woche, dann beginnt ihre Zukunft! Fast. Denn die freudige Stimmung wird plötzlich von seltsamen Visionen und Anfällen gestört. Wem gehört die Stimme, die ihr sagt, dass sie bald sterben wird? Und wer ist der seltsame Fremde, der immer wieder auftaucht?

Freitag, 3. Februar 2017

Begin Again - Monat Kasten

Seufz… wie fange ich am besten an? Allie muss weg. Weg aus Denver, dahin, wo sie mit ihrer Vergangenheit abschließen kann. Im behaglichen Woodshill beginnt sie ein Studium und das erste Problem lässt nicht lange auf sich warten. Die einzig beziehbare WG gehört Kaden. Rein optisch ein Traummann, aber auf Krawall gebürstet. Allie hat keine Wahl. Sie muss sich mit Kaden arrangieren und nimmt das Zimmer. Zu ihrem eigenen und auch seinem Widerwillen, denn auch Kaden hatte mit der Suche nach Mitbewohnern nicht sonderlich viel Erfolg. Doch wie sollen die beiden miteinander klar kommen, wenn Kaden für das Zusammenleben klare Regeln aufstellt, die umso schwieriger einzuhalten sind?

Ich habe die Geschichte um Allie und Kaden sehr genossen. Mona Kasten ist eine recht begehrte Autorin, was ich schon auf zwei Buchmessen feststellen durfte. Sie ist beliebt bei den Lesern, hat sich als Selfpublisherin einen Namen gemacht und veröffentlicht nun bei Bastei Lübbe bei Lyx. Und nach dem Lesen von Begin Again wusste ich, warum alle sie so sehr lieben. Ihr Schreibstil ist schön und die Beschreibungen wecken so manche Emotion der Protagonistin im Leser selbst. Ich habe oft mit Allie geweint oder gelacht. Ich konnte jede ihrer Regungen nachempfinden. Außerdem Besitzt Mona das Talent – oder auch die Frechheit ;) – den Leser abrupt aus den Träumereien zwischen den Zeilen zu reißen und in ein schreckliches Gefühlschaos zu stürzen. Eine bösartige Spannungskurve, die sich nicht aufbaut, nein, sie rast mittendrin einfach los. Und das ist etwas, dass ich sehr liebe an Büchern. Der Überraschungseffekt. Irgendwann war ich allerdings vorbereitet und habe den Braten dann gerochen, ehe er kam ;).

Die Figuren habe ich liebgewonnen. Allie ist eine liebenswerte Person, die viel durchgemacht hat. Kaden ist die meiste Zeit ein Arschloch, den man aber auch nur gernhaben kann. Auch wenn er mich mehrfach sehr geschockt hat. Dass Allie trotz ihrer Probleme eine sehr starke Persönlichkeit ist, hat mich sehr bewegt. Sie glaubt nicht daran, aber sie ist etwas Besonderes. Und Dawn – der lebende, rote Flummi – kann ich nur als putzig bezeichnen. Ich muss ihre Geschichte wohl auch noch lesen, denn wie kann etwas derart süßes einen herben Schicksalsschlag hinter sich haben? Und Spencer? Der ist doch immer gut gelaunt. Mir scheint, ich muss Trust Again bald kaufen. Bald *schaue zum hohen SuB*… ganz bald xD.

Zusammenfassend ist Begin Again ein toller Young Adult Roman, der mit einer sehr schönen, aber nicht schnulzigen, Romanze besticht. Eine Geschichte, wie sie jeden Tag um uns herum passieren könnte, mal abgesehen von den schrecklichen Schicksalen. Eine Geschichte aus einem fiktiven Leben, das man als Leser irgendwie doch realer miterlebt, als es eigentlich ist.

Mittwoch, 1. Februar 2017

Zwischenstand: Kernstaub

Ich hatte mir vorgenommen, Kernstaub vor der Buchmesse zu lesen! Dann wurde daraus, es zu Beginn der Buchmesse anzufangen. Mittlerweile geht es darum, das Buch endlich fertig zu lesen xD. In diesem Zwischenstand verrate ich euch, was mich so lange aufhält. Man könnte sagen, es ist eine Vorabrezension, auf die noch eine endgültige folgt.

Kernstaub ist eine spezielle Geschichte. Eine große Geschichte. Stell dir vor, du wärst das einzige, das zwischen der Menschheit und ihrer Vollkommenheit steht. Würdest du sterben, damit alle Menschen diese Vollkommenheit erreichen dürfen? Mara wird aus ihrem normalen Leben gerissen, hinein in eine Realität, die sie nie für möglich gehalten hat. Welches Geheimnis steckt hinter den seltsamen Ereignissen um sie herum und wer ist sie wirklich?

Ich habe schon seit der FBM 2015 die Entwicklung von Kernstaub beobachtet. Ich habe Marie Graßhoffs Beiträge auf Facebook mit Freude verfolgt. Ich habe mich auch beim Crowdfunding für die Kernstaub TV-Serie beteiligt. Ohne das Buch vorher gelesen zu haben. Warum habe ich das getan? Weil ich von der Idee und von Marie überzeugt war und es noch immer bin. Warum lese ich dann seit vier Monaten an ihrem Buch?

Meine Beziehung zu großen Büchern lässt sich folgendermaßen beschreiben: Schleppend. Ich kann ein langes Buch nur in einem Rutsch lesen - bzw. in kürzerer Zeit - wenn es mich in jedem Kapitel fesselt. Das schafft Kernstaub nicht. Ich mag die Geschichte sehr und freue mich, um die großen Geheimnisse, die ich noch nicht aufgedeckt habe, zu rätseln. Leider hält mich das nicht gut genug bei der Stange.

Das schönste an Kernstaub, was es von allen anderen Romanen abhebt: In jedem Kapitel stößt man auf neue Dinge, die zum Denken anregen. Marie bietet so viele, wunderschöne Zitate an, dass ich eigentlich das gesamte Buch gelb anmarkern müsste. Immer, wenn ich ein solches Zitat finde, lehne ich mich einen Augenblick zurück und lasse es auf mich wirken. Das ist die große Besonderheit, ein Grund, weshalb man das Buch trotz der Länge unbedingt lesen sollte!

Aber die Geschichte zieht sich für meinen Geschmack. Seit hunderten Seiten habe ich das Gefühl, gemeinsam mit Mara auf der Stelle zu tappen. Deshalb habe ich ein weiteres Buch nebenher angefangen. Die Frustration, nicht so schnell wie gewohnt voran zu kommen, frisst mich auf. Und ich werde an Kernstaub noch eine Weile lesen. Mein einziger Kritikpunkt ist tatsächlich die Länge des Buches. Aber das ist ein Geschmacksproblem, denn die Geschichte an sich finde ich klasse ;). Und im Endeffekt ist es vielleicht auch einfach so, dass man Kernstaub genießen muss. Daher nehme ich mir die Zeit, die restlichen 58 % ausgiebig zu genießen und schenke euch im Anschluss daran eine zusammenfassende Rezension über das gesamte Werk.

Dienstag, 31. Januar 2017

Neuzugänge - Gute Vorsätze gibt es gar nicht.

Ja, ich habe in dieser Woche 2 eBooks gekauft. Ich bekenne mich schuldig! Aber immerhin enthält mein SuB jetzt eine hübsche Anzahl von 65 ungelesenen Büchern :D. 



Ich nehme derzeit an Lanas Release Party teil, lese im Eiltempo Begin Again um am Freitag pünktlich mit Exordium zu starten. Was hat mich verführt, dass ich dieses Buch noch vor Erscheinen kaufen musste? Es geht um Avery, der die frohe Botschaft übermittelt wird, dass sie an ihrem 18. Geburtstag sterben soll. Eine Urban Fantasy Geschichte, die die Protagonistin mit den Sieben Todsünden konfrontiert. Versteht ihr nun, weshalb mir auch das Buch eine kleine Sünde wert war? Liebe auf den ersten Blick für diese Idee!

Panikattacken und Sozialphobie. Ein Thema, das ebenso wie Depressionen gerne belächelt wird. Stell dich nicht so an, sagen sie immer. Die, die keine Ahnung haben, was diese Krankheiten bedeuten. Panikattacken spielen auch in meinem Leben eine große Rolle. Sowie in dem Leben des Protagonisten Leo, der sich tagtäglich nicht nur mit seinem Leiden, sondern auch mit dem Unverständnis seiner Mitmenschen herum schlägt. Zumindest, bis er Maya trifft. Schon beim Lesen des Klappentextes spürte ich Leos Leid. Es ist mir eine Herzensangelegenheit, Löwenflügel zu lesen. 



Soviel zu den zwei Neulingen. Aber was mache ich mit den Alten? Vor der Buchmesse konnte ich einen Teil meines SuBs mit "extremen" Maßnahmen halbwegs abbauen. Ein Lesekalender. Da ich 8 Stunden am Tag normal arbeite und danach noch 1-2 Stunden an meinen Texten ackere, fehlt mir oft die Lust zum Lesen, mitunter auch wegen Müdigkeit. Dennoch gewöhne ich mir nun neben dem Schreib- auch einen Leserhythmus an. Das Ziel: Jeden Abend mindestens 1 Stunde lesen. Wahrscheinlich wird mir das nicht immer gelingen. Aber den Versuch ist es Wert!

Kernstaub lese ich weiterhin nebenher, weil es zu lang ist, um dieses Ziel zu erreichen. Zwei Bücher parallel zu schmökern, hat mich noch nie gestört. Aber ich werde euch morgen gerne eine Zwischenbilanz zu Kernstaub posten. Das hat das Buch verdient, wenn ich schon ewig dafür brauche ;).

Folgenden Titeln geht es in den nächsten 2 Wochen an den Kragen:
  • Begin Again (noch beenden ^^)
  • Exordium
  • Löwenflügel
  • Pathogen
  • Mondprinzessin


Danach schreibe ich die Liste neu. Vielleicht schrumpft der Stapel auf diese Weise in 2017 noch einmal unter die 30er Marke, wo er früher immer war.

Freitag, 20. Januar 2017

Autorenwahnsinn Tag 19 - Lieblingsbücherblogs

Ich folge bestimmt einigen hundert Bloggern über Facebook und behalte den Überblick so mehr oder weniger durch mein Blogger Dashboard. Da es eine Sturmflut an E-Mails wären, habe ich keinen davon per Mail abonniert. Es sind etliche! Ich habe nie gezählt und täglich finde ich neue Menschen da draußen, die über das Lesen schreiben. Und alle lese ich gerne! Aber diese drei möchte ich euch vorstellen, weil sie mich am längsten Begleiten:

Die liebe Sophia Suckel habe ich damals - wenn ich mich richtig erinnere - auf Myfanfiction kennengelernt. Im Gegensatz zu mir hat sie ihr Ziel, Autorin zu werden, von Beginn an weiter verfolgt, mit mehr Durchhaltevermögen. Und wenn ich heute ihre Beiträge lese, dann geht mir das Herz auf und bei diesem hier sogar die Tränendrüse: Hinter der Maske. Sophia hat einen wundervollen Stil entwickelt und ich lese ihren Blog schon deshalb gerne, weil die Worte so schön klingen :). Klarer Tipp!

Casus Angelus kenne ich durch das Castle of Night, die Jugendfreizeit der besonders magischen Art. Ihr Blog ist einer der ersten, dem ich damals angefangen habe zu folgen. Casus liest genau die Bücher, die ich auch gerne verschlinge. Ich mag ihre Rezensionen und auch das Blogdesign hat es mir angetan. Eine Seite, die ich gerne besuche und weiterempfehle.

Auch Saskia kenne ich aus dem Castle of Night und auch ihr folge ich seit es ihren Blog gibt. Sie hat mich damals auf die Vampire Academy Reihe aufmerksam gemacht, passend zu dem zu dieser Zeit bei mir vorherrschenden Vampirfieber. Ihr Geschmack gleicht meinem eigenen sehr, weshalb ich die Rezensionen ebenso gerne lese. Das Blog-Design ist hell und freundlich und lädt zum Stöbern ein. Noch eine Empfehlung meinerseits.


Samstag, 14. Januar 2017

Leseprobe - Kein Erwachen

Ich habe es versprochen, ihr erhaltet einen exklusiven Einblick in "Kein Erwachen" :). Ich habe Kapitel 1 jetzt schon mehrfach überarbeitet, bin irgendwie immer noch nicht ganz zufrieden und hoffe, dass mir später die Testleser offenbaren, warum das so ist xD. Jedenfalls hoffe ich, dass euch dieser Ausschnitt gut gefällt. Und ja, ich musste ein paar mehr Seiten aus dem ersten Kapitel auswählen, es ist aber nicht das komplette erste Kapitel. Schließlich darf bei der Leseprobe eine ganz bestimmte Sache nicht fehlen. Welche das ist? Das seht ihr am Ende des Textausschnitts. Viel Spaß!


Kapitel 1 – In Dunkelster Nacht

Ich fühle mich um wertvolle Lebensfreizeit betrogen. Frustriert schlurfe ich mit meinem schweren Rucksack den Weg zur Lehranstalt. Anstalt könnte man allerdings auch für sich alleine stehen lassen. Ein typischer Montag im Leben einer typischen Schülerin mit ‚Null-Bock-Einstellung‘. Es gibt doch sicher Wichtigeres zu tun, als fünf Tage die Woche sein Dasein mit Mathematik, Deutsch, Geschichte und so weiter zu verplempern. Wenn es nach mir Ginge, gäbe es mehr freie Tage in einer Woche, weniger Schule, weniger Lernstress, mehr Leben. Ich seufze, denn dieser Wunschgedanke könnte nicht einmal von einer magischen Sternschnuppe erfüllt werden. Tag für Tag zieht an mir vorüber. Unbedeutend und vor allem langsam, während die Wochenenden viel zu schnell vergehen und mir die verdammte Realität vor Augen führen: ‚Du bist noch lange nicht erwachsen. ‘

Donnerstag, 12. Januar 2017

Ein Projekt stellt sich vor: Kein Erwachen

Was geschieht in einem Traum, aus dem du nicht aufwachst? Emilia hätte nie geahnt, dass ihr einmal ein solches Erlebnis bevorsteht. Vollkommen überrumpelt wird sie mitten in eine Alptraumlandschaft gesperrt und hat nur eine Wahl: Nach den Spielregeln des Traumdämons Kobalt schreckliche Aufgaben bestehen oder nie wieder erwachen. 

Inspiriert zu dieser Geschichte hat mich Sebastian Fitzeks "Der Seelenbrecher". Eine spezielle Frage brachte die grauen Zellen in meinem Kopf zum Rattern. Was, wenn man wirklich nicht mehr aufwacht? Natürlich habe ich das ganze nach Fantasy-Manier umgestaltet und herausgekommen ist diese Geschichte, derzeit 200 Normseiten und noch nicht beendet. Ich korrigiere fleißig und bin mittlerweile auch mit meinem Anfang soweit zufrieden (daran habe ich lange gekaut!). Nur das Ende, das passt mir noch nicht. Aber das ist nichts, was sich nicht lösen lässt :).

Ich stelle euch heute die Hauptfigur Emilia vor.
Es handelt sich um ein Mädchen im Alter von Fünfzehn Jahren. Eigentlich ist in ihrem Leben alles in Ordnung. Der übliche Schulstress inklusive "Null Bock Einstellung", die üblichen Teenagerschwärmereien und was Mädchen in ihrem Alter eben bewegt. Aber es wäre ja nicht interessant, wenn nichts passieren würde. Wobei sie sich darunter wohl eher ein Date mit ihrem Traumtypen Erik vorstellt, als ein düsteres Brettspiel in einer grauen Traumwüste mit ihr selbst als Spielfigur. Emilia ist eben das typische Mädchen. Gegenüber Jungs ist sie schüchtern. Sie hält sich eher im Hintergrund und vertraut auf ihre Unsichtbarkeit in potentiell peinlichen Situationen, tut ihre Meinung nicht gern kund, sofern sie gegen die des Mainstream verstößt. Sie könnte immerhin als uncool gebrandmarkt werden. Sie ist eine Durchschnittsschülerin, geht gerne shoppen, mag ihr normales Leben. 
In der Traumwüste wird sie gezwungen, gegen sich selbst zu kämpfen. Gegen ihr Innerstes, gegen ihre Ängste. Kein Wunder, dass sie das überfordert. Schließlich musste sie nie etwas stressigerem gegenübertreten, als einer Mathematik Klausur. Ein Furcht einflößender Dämon und noch Furcht einflößendere Aufgaben stellen ihr Durchhaltevermögen auf eine harte Probe. Und ja, warum nicht einfach aufgeben? Es ist doch nur ein Traum? Was soll schon passieren? Aber sicher könnt ihr euch vorstellen, dass ein solcher Traum seine ganz eigenen Tücken hat.

Soviel zu meiner Protagonistin und ich arbeite daran, diese Informationen noch irgendwie in den Text mit einfließen zu lassen. Denn momentan kommt mir dieses Mädchen noch genauso grau vor, wie die Traumwüste. 

Aber eure Meinung wird in den nächsten Tagen gefragt sein. Ich bereite eine Leseprobe vor, die ich euch hier, auf meinem Blog, präsentiere. Ich freue mich über jeden Kommentar und auch wenn ihr nach wenigen Worten aufhört zu lesen, dann schreibt es mir! Nur so kann ich mich verbessern. Sagt mir, was euch gefallen hat oder was euch ganz und gar nicht gefallen hat! 

Bis dahin... Wir lesen uns ;).

Sonntag, 8. Januar 2017

Meine Lieblinge im Regal

Jetzt, wo ich so mit Schreiben, Lesen etc. pp wieder vollkommen eingespannt bin, dachte ich, ich sollte den heutigen Tag der Autorenwahnsinn-Challenge mal zunutze machen, um auch hier meine Buchlieblinge zu posten :). 

Es dürfte wohl jedem klar sein, dass ich zu viele Bücher liebe, um sie hier zu posten. Aber diese haben mich wohl am meisten geprägt.


House of Night hat mich angeregt, meine Schüchternheit zu überwinden. Ohne diese Reihe hätte ich nicht so viele Freunde und wäre nie zum Schreiben gekommen. Das Castle of Night wäre nie meine Zweitfamilie geworden. Wer wäre ich dann wohl ;)?

Shades of Grey - eine seltsame Wahl xD - hat mir gezeigt, was ich von der Liebe will. Nein, ich lasse mich nicht von meinem Freund schlagen, soweit kommts noch oO! Ich wusste damals nicht, was ich brauchte, und diese Reihe zeigte mir, dass es Nähe war, die mir fehlte :).

Verliebt in einen Vampir und Ein Vampir zum Vernaschen waren mit die ersten Bücher, die ich gelesen habe. Ihnen verdanke ich meine Liebe zu Vampirromanen und dem Einstieg ins Lesen. Und ohne sie hätte ich House of Night nicht gelesen, wow, Dominoprinzip ;).

Bitte nicht helfen ist ein kleines Buch mit großem Inhalt. Wenn ihr leidet unter Angst, Zweifeln und wenn auch euer Selbstwertgefühl klein ist, dann lege ich es euch ans Herz. Es konnte mich nicht ganz heilen, aber es war der größte Trost, als ich es las.

Ziemlich gute Gründe am Leben zu bleiben folgte später. Es hat mich da abgeholt, wo ich vor Jahren stand. Hat mich mitten ins Herz getroffen. Wenn ihr depressiv seid und Panikattacken habt, lest es! Es ist ein Buch, von dem man sich verstanden fühlt. Matt Haig hat mit diesem Buch etwas geschafft, das tausend Selbsthilfebücher nicht konnten: Es gibt das Gefühl, dass man mit seinen Sorgen nicht alleine ist.

Montag, 2. Januar 2017

Winterzauber wider Willen - Sarah Morgan

Die Weihnachts- und Winterlaune hatte mich gepackt im Dezember 2016. Letzteres aber doch ein bisschen mehr. Also schob ich mitten in mein Kernstaub-Lesen einen passenden Roman ein, den ich in der Onleihe ausborgte. Sehnlichst wünsche ich mich seit dem Beenden des Romans „Winterzauber wider Willen“ von Sarah Morgen in ein romantisches Skigebiet mit steilen Pisten, Schlittenhunden und gefrorenen Waldseen. Wenn es hier wenigstens mal Schnee gäbe! Nur genug, dass ich auch hier noch weiter von Snow Crystal träumen kann.
Kayla Green hasst Weihnachten. Nichts würde sie lieber tun, als sich vor dem ganzen Trubel abzuschotten. Am besten mit einem Berg von Arbeit, denn das ist das, was sie am besten kann: Ihre Kunden glücklich machen. Sie geht vollkommen auf als erfolgreiche Marketing-Expertin, ihr Herz schlägt für ihre Berufung. Bis Jackson O’Neil ihre Kompetenzen in Anspruch nimmt um das Skiresort seiner Familie zu retten. Snow Crystal steht vor dem Aus. Ein Familienunternehmen, das mit viel Herzblut und Liebe aufgebaut wurde. Und das mit Abgeschiedenheit im Wald besticht. Kayla sieht ihre Chance, dem Weihnachtsfest dort entfliehen zu können, als Jackson ihr eine Woche dort anbietet, um das Snow Crystal Gefühl zu erleben. Unter dem Vorwand, ihren Job für Snow Crystal perfekt machen zu wollen, reist sie dorthin. Ohne zu ahnen, was sie erwartet. Ohne zu ahnen, welches Gefühlschaos in den verschneiten Wäldern lauert.


Sonntag, 1. Januar 2017

Es weihnachtete sehr!!!

Der Heilige Abend ist vorüber. Weihnachten ist vorüber. 2016 ist vorüber, ach du grüne Neune!!! Ein frohes Neues Jahr wünsche ich euch :D. Und was bedeutet das alles? Nachschub für den nicht kleiner werdenden SuB. Ich gebe zu, ich bin zu einem Bücherhorter mutiert. Aber wie sollte man auch den Verführungen von eBook Deals und Kindle Gutscheinen widerstehen? 64 Bücher sind es nun. Ein Rekord für mich. Ich mache mir ständig Sorgen, dass das doch mal alles weg muss. Aber vor einer Weile sagte mir jemand, ich soll den SuB gar nicht abbauen. Ich soll lesen, worauf ich Lust habe. Und ich werde diese Bücher auch alle lesen, aber eben wirklich so, wie ich Lust drauf habe ;). Und im Zweifel geht es nach dem Los-Verfahren weiter. Wie dem auch sei, hier nun nachträglich die Neuzugänge von Weihnachten, denn auf der SuB-Seite stehen sie schon ein paar Tage:

  • Zeta: Eisig schimmernder Sommer - Lana Rotaru
  • Anxo: Zwischen den Sphären - Liv Modes
  • Pathogen - JK Bloom
  • Traumlos - Jennifer Jäger
  • Malou. Diebin von Geschichten - Lisa Rosenbecker
  • Mondprinzessin - Ava Reed
  • Lena in Love - Sina Müller
  • Morgentau - Jennifer Wolf

Das sind die neuen Schätze im virtuellen Regal. Ich freue mich, sie bald zu verschlingen. Denn in 2017 will ich noch einmal Gas geben, Ich möchte ein Buch pro Woche lesen, so wie ich es früher immer tat. Und schreiben, viel, viel schreiben und schauen, was Verlage zu meinem Getexte zu sagen haben. Höchstwahrscheinlich "Nein", aber das gehört mit dazu.

Habt ihr auch gute Vorsätze für das neue Jahr? Wollt ihr sie auch wirklich einhalten? Wir werden sehen, was 2017 uns bringt ;).